Hieber Fritz

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Biografie:
Kempten, + Montblancgebiet
Fritz Hieber war ein Allgäuer Urgestein. In der Alpenvereinssektion Kempten und auch in der Bergwacht war er fest engagiert. Er gehörte zu den besten Allgäuer Bergsteiger. Ihm gelangen schwierigste Fels-und Eistouren. Er kannte fast jeden Gipfel seiner Allgäuer Heimat. 1951 kletterte er mit Bernhard Segger als erster die Südwestwand des Großen Widdersteins,einer der schönsten Allgäu-Klassiker. Fritz Hieber stand auf den Gipfeln des Trisul,des Kilimandscharo und des Mount Kenia. In Südamerika führte er mehrere Alleinbesteigungen auf Sechstausender durch. 1967 war seine letzte Bergtour im Montblancgebiet, von der er nicht mehr zurückkehrte.

1935 1.Beg.Kleiner Daumen-Nordwand „Nordostkante-Hiebervariante",2197m, (Allgäuer Alpen) / 1935
1951 1.Beg.Großer Widderstein-Südwestgipfel-Südwestwand „Segger-Hieber-Führe",V,250 HM,2533m,
(Begenzer Wald/Allgäuer Alpen)
1955 1.Winterbeg.Großer Widderstein-Südwestgipfel-Südwestwand „Segger-Hieber-Führe",V,200 HM,2533m,
(Begenzer Wald/Allgäuer Alpen)
Gerd Schauer, Isny im Allgäu

Fritz Hieber (+)
Aus dem Montblancgebiet ist Fritz Hieber aus Kempten mit seinem Kameraden Manfred Hummel nicht mehr heimgekehrt. Die beiden wollten für eine Alaskafahrt trainieren. Alle Nachforschungen blieben bisher ergebnislos.
Fritz Hieber war ein Bergsteiger, der sich seit der Wiedergründung des Deutschen Alpenvereins für dessen Nachwuchs und für das Gedankengut der Bergwacht im Allgäu zur Verfügung stellte. In späteren Jahren zogen ihn die Berge der Welt in ihren Bann und er ging öfter auf eigene Kosten auf große Fahrt.
Der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses, Dr. Hans Faber, sprach der Sektion Allgäu-Kempten und der Bergwacht im Bayerischen Roten Kreuz zu dem erlittenen schweren Verlust seine herzliche Anteilnahme aus.
Quelle: Mitteilungen des DAV 1967, Seite 80




Geboren am:
1913
Gestorben am:
1967

Erste Route-Begehung