Rößner Hugo

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Biografie:
Rößner Hugo, Salzburg, später Wien
Der Wiener Hugo Rössner war einer der Erstbegeher der Dachl-Nordwand; mit seinem Bruder Fred, dem späteren Skitrainer, durchquerte er 1937 auf Ski den Kaukasus. Weniger bekannt ist seine Rolle in einem Polit-Krimi: der studierte Naturwissenschaftler war während der NS –Zeit als Gauhauptstellenleiter Wien für ideologische Schulung zuständig. Nach Kriegsende wollte der als etwas verschroben geltende Rössner sogleich wieder eine Art nationalsozialistischen „Orden“ im Stil der Freimaurer oder der Jesuiten gründen und beteiligte sich am Aufbau einer Neonazi-Zelle, die sich durch Schwarzhandel finanzierte. Nach einem Prozeß im Jahr 1948 wurde er zum Tod verurteilt, jedoch begnadigt und 1952 aus der Haft entlassen.
Rößner war Mitglied der Alpenvereins-Sektion Reichensteiner. Seine Seilgefährten waren Josef „Sepp“ Schintlmeister,Karl Moldan.

1930 1.Beg.Gamsmutterwand-Südwand „Variation“,IV+,400 HM, (Tennengebirge)
1930 1.Beg.Spitzmauer-Nordwand „Rößnerweg",V,400 HM,2442m, (Totes Gebirge)
1930 1.Beg.Temlberg-Nordwand „Rößnerweg",2331m, (Totes Gebirge)
1930 1.Beg.Tauernkogel-Westpfeiler,2249m, (Tennengebirge)
1930 1.Beg.Westlicher Stuhllochspitz-Ostgrat,1925m, (Dachsteingebirge)
1930 1.Beg.Westlicher Stuhllochspitz-Nordwand,1925m, (Dachsteingebirge)
1931 1.Beg.Dachl-Nordwand „Moldan-Führe“,VI-/A1,630 HM,2204m, (Ennstaler Alpen/Gesäuse)
1931 1.Beg.Niederer Türlspitz-Ostkante,2352m, (Dachsteingebirge)
1932 1.Beg.Totenköpfl-Nordwand,2184m, (Ennstaler Alpen)
Gerd Schauer, Isny im Allgäu



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