Pucher Markus,

(Bearbeiten)
Foto gesucht!
Biografie:
Bergführer, Maltatal (Osttirol), später Gendorf (Kärnten,Österreich)

Markus Pucher ist ein professioneller Berg- und Skiführer, der im Maltatal, einem abgelegenen Tal in der österreichischen Provinz Kärnten, wo er auch aufgewachsen ist. Er ist einer der angesehensten und erfahrensten Allround-Alpinisten weltweit. Er begann das Klettern im zarten Alter von 14 Jahren und seitdem hat der Ruf der Berge ihn nicht losgelassen. Pucher hat in den letzten zwei Jahrzehnten zahlreiche Gipfel in den Alpen, Tibet und Patagonien geklettert und zählt mehrere Erstbegehungen.
Am 13. Januar 2013 sorgte er für den Eintritt seines Namens in die Geschichtsbücher des Bergsteigens, als er die berüchtigte Ferrari-Route auf Patagonien-Cerro-Torre im freiem Solo bestieg. Später stellte er fest, dass er sich „vollkommen bequem fühlte, als ob ich dort hingehöre", während er die eisige Westseite des Torre mit gefrorenen Fingern und ganz allein in nur drei Stunden und 15 Minuten auf den Weg machte.
Er wiederholte die Westwand von Cerro Torre über die „Ragni“ in einem freien Soloaufstieg am 27. Dezember 2014 in einem wütenden Sturm und extremen Bedingungen. Dieser außergewöhnliche Aufstieg verursachte eine internationale Sensation und Bewunderung.
Der Cerro Torre ist in der Tat wie sein zweites Zuhause. Markus Pucher lebt und arbeitet mit seiner Familie in Gendorf, Österreich
2000 Beg.Eiger-Nordwand „Heckmair-Route“,V,Eis bis 55°,1800 HM,3970 m, (Berner Alpen)
2000 Best.Fitz Roy „Franco Argentine",3406m, (Patagonien)
2010 1.Beg.Schleierwasserfall „Irgendwie anders“,WI 7,X, (Maltatal,Kärnten)
2011 Teiln.Himalaya Expedition,1.Besteigung von zwei Sechstausender, (Tibet)
2011 Teiln.Internationale Himalaya Expedition,1.Besteigung von zwei ca.Sechstausender, (Tibet)
2012 1.Beg. „Schwarzer Engel“,WI 7+,M 7,E 6,160 HM, (Maltatal,Kärnten)
2012 2.Beg. „Land unter“,WI 7-,300 HM, (Anlauftal,Gastein)
2012 Beg.Cerro Torre-Westwand „Ferrari-Ragni Route“,M 4,WI 6,Eis bis 95°,1200 HM,3128m,
(Patagonien)
2012 2.Alleinbeg.u.1.Freie Alleinbeg.Cerro Torre-Westwand „Ferrari-Ragni Route“,M 4,WI 6,
Eis bis 95°,1200 HM,3128m, (Patagonien)
2013 2.Alleinbeg.Cerro Torre-Westwand „Ferrari-Ragni Route“,M 4,WI 6,Eis bis 95°,1200 HM,
3128m, (Patagonien)
2013 Beg. „Kathedrale",WI 5+,300 KM“,in 17 Min., (Maltatal,Kärnten)
2013 Alleinbeg.Matterhorn-Nordwand „Schmidroute“,V,Eis 60°,1100 HM in 3 Std.37 Min.,4478m,
(Walliser Alpen)
2014 Beg.Grandes Jorasses-Pointe Croz-Nordwand „Croz Pfeiler“,4110m, (Montblancgebiet)
2014 Beg.Grandes Jorasses-Pte.Walker-Nordwand. „Colton-McIntyre-Führe”,ED3,V/A1,bis 90°,
1200 HM,4208m, (Montblancgebiet)
2015 1.Beg.(Alleinbeg.)Cerro Marconi-Sur-Westwand „Into the Wild“,M 5,800 KM,2484m,
(Marconi-Kette,Patagonien)
2016 1.Winterbeg.u.1.Alleinbeg.Cerro Pollone „Cara Sur“,IV,65°,2600m, (Patagonien)
2016 Winteralleinbeg.Cerro Torre-Westwand „Ferrari-Route,Via die Ragni“,VI/A2,WI 6,M 4,
Eis bis 95°,bis 40m unter Gipfel,1200 HM,3128m, (Patagonien)
2017 1.Winterbeg.(Alleinbeg.) Aguja Guillaumet,V,2579m, (Patagonien)
Beg.Fitz Roy „Supercanaleta“,1700 KM,3406m, (Fitz-Roy-Massiv,Patagonien)

Wettkampfklettern
2010 Österreichischer Meister im Eisklettern

Gerd Schauer, Isny im Allgäu

Im Sommer 2013 hatte Markus Pucher den Cerro Torre in Patagonien in Rekordgeschwindigkeit solo bestiegen, ein Jahr später wiederholte er dieses Husaren-stück. Nächste Herausforderung: eine Alleinbegehung des 3128 Meter hohen Gipfels über die „Ferrari-Route" im südamerikanischen Winter. Zwei Mal wagte sich Pucher über das Inlandeis an die Westseite des Berges. Beim ersten Versuch vertrieben ihn Kälte und Schneesturm. Zwei Wochen später nutzte Pucher eine Windpause, um über den Col de la Esperanza bis unter den Elmo zu klettern. Dort entschloss er sich angesichts des grundlosen und weichen Eis-Anraums zur Umkehr. Nach Colin Haley im August 2014 scheiterte auch der Patagonien-Kenner Pucher an den winterlichen Verhältnissen. Tatsächlich sind die äußeren Bedingungen komplett anders als im Sommer: Ob man entlang einer von anderen Seilschaften ein-gepickelten Linie klettert oder unberührtes Eis vor sich hat, ist eben ein Unterschied wie Tag und Nacht.


Geboren am:
15.06.1976
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen