Brocchi Giovanni Battista

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Biografie:
BROCCHI, Giovanni Battista (Bassano del Grappa, 1772 - Sennaur, Ägypten, 1826)
Er gilt als einer der wichtigsten Geopaläontologen Italiens des 18. und 19. Jahrhunderts. Nach dem Doktorat in Rechtswissenschaften beginnt rasch sein Interesse für die Naturwissenschaften und insbesondere für die Geologie. Zunächst unterrichtet er am Gymnasium von Brescia, bis er (1808) zum Bergbauinspektor der österreichischen Regierung ernannt wird. In der Ausführung seines Amtes muss er oft ins Fassatal, wo er seine Studien der Fossilien und der Formation der Vulkangesteine vertiefen kann (bedeutend ist seine "Memoria mineralogica della Val di Fassa" (Mineralogische Memoiren des Fassatals), die 1811 veröffentlicht wird). Richtungsweisend sind auch seine Untersuchungen des Magmatismus der Trias rund um Predazzo, die unter anderem zu einem jahrelangen Streit mit seinem Zeitgenossen Giuseppe Marzari Pencati führen. Zwischen 1815 und 1819 unternimmt er eine Reihe von wissenschaftlichen Reisen nach Italien die ihn zur Berichtigung seiner geologischen Theorien veranlassen, die anfangs an Werners "Neptunismus" gebunden waren. Er stirbt 1826 während einer Reise nach Ägypten auf der Suche nach neuen Bergwerken.


Geboren am:
1772
Gestorben am:
1826
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