Unterrainer Stephan (Jäger - genannt Hauzensteffel)

(Bearbeiten)
Foto gesucht!
Biografie:
HauzensteffeI, wie wir ihn nennen wollen, war ursprünglich ein verwegener Wilderer, bis er durch seine — klugerweise - erfolgte Ernennung zum Angestellten der eifrigste Hüter des ihm anvertrauten Wildes wurde. Er kannte von seinen Jagd- und Aufsichtsgängen her besonders die Süd- und Ostseite des Kaisers. Ihn erkor sich der bergbegeisterte Salzburger Professor Peter Carl Thurwieser als Begleiter auf „den höchsten Spitz des Kaiserberges", als welcher damals die Ackerlspitze angesehen wurde. Am 1. Oktober 1826 führte er Thurwieser über Gasteig zur Maukalpe und weiter über den Niederkessel empor zur Ackerlschneid und zum Gipfel. Rückweg nahmen sie über die Maukspitze. Auf der Ackerlspitze stiegen ihnen Zweifel auf, ob wirklich ihr erstiegener Berg der höchste rundum sei; der sog. "Gamshaltspitz" (Ellmauer Halt) erschien ihnen höher. Was tat Hauzensteffel? Ein paar Tage später stand er auf dem „Gamshaltspitz". Ob das in Begleitung Thurwiesers oder allein geschah ist aus Thurwiesers hinterlassenen Schriften aus dem Jahre 1831 nicht mit Sicherheit festzustellen.
Im Jahre 1829 führte er Dr. Sauter und Apotheker Traunsteiner von St. Johann aus über das Stripsenjoch in den „Kessel" (Hoher Winkel) und über das Kopftörl nach Ellmau. Das dürfte wohl sicher die erste bergsteigerische Überschreitung dieses Hochpasses gewiesen sein.
Quelle: Festschrift 50 Jahre DÖAV Sektion Kufstein, Seite



Erste Route-Begehung

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen