Nordostpfeiler

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Routen Details:
Zebru-Südostgipfel, 3723 m (Ortlergruppe)
1. Begehung des Nordostpfeilers durch Peter Holl und Hans Nosko am 21. Juli 1969.
Anstieg über den linken Begrenzungspfeiler der Nordostwand. Die Nord- beziehungsweise Nordostwand des Berges wird in ihrem unteren Drittel von einem markanten Firnband schräg von links unten nach rechts oben durchzogen. Dieses Firnband etwa zu einem Drittel empor, bis eine Firn- und Eisrinne mehrere hundert Meter gerade zu einer deutlichen senkrechten Wand emporzieht. Man verfolgt die Rinne in ihrem linken Teil, und steigt ab ihrer Hälfte etwas links haltend über abwärts geschichtete Felsinseln, Firn- und Eisfelder bis fast ganz unter die markante Wandstufe, deren Höhe 100 bis 200 m beträgt. Sie wird ganz links, dort wo sie sich bereits zurücklegt, überwunden. An ihrem unteren Rand, etwa 40 m rechts einer deutlichen Einschaltung, ungefähr 20 m über Platten und einen dachartigen Überhang empor auf ein Band, das etwa 20 m nach links zu einer Rippe verfolgt wird. Weiter immer gerade mehrere Seitlängen über die Rippe empor, bis man eine rechts aufwärts ziehende Firn- und Eisschicht erreicht, welche bis zu ihrem oberen Ende als flache, runde Mulde verfolgt wird. Weiter immer gerade an der Pfeilerkante über Firn- und Eisfelder und dazwischenliegende brüchige Felsstufen zum Ausstieg knapp links des Gipfels.
Pfeilerhöhe ungefähr 1000 Meter, Schwierigkeit im Fels III und IV, im Eis 50 und 55 Grad Neigung; Kletterzeit etwa 8 Stunden.
Quelle: Mitteilungen des ÖAV 1969, Heft 9/10, Seite 170

ORTLERGRUPPE
Zebru-Südostgipfel, 3723 m. 1. Begehung des Nordostpfeilers durch Peter Holl und Hans Nosko am 21. Juli 1969.
Anstieg über den linken Begrenzungspfeiler der Nordostwand. Die Nord- bzw. Nordostwand des Berges wird in ihrem unteren Drittel von einem markanten Firnband von links nach rechts schräg durchzogen. Dieses Firnband etwa ein Drittel empor, bis eine Firn- und Eisrinne mehrere hundert Meter gerade zu einer deutlichen senkrechten Wand emporzieht. Man verfolgt den linken Teil der Rinne, dann über abwärtsgeschichtete Fels-inseln, Firn und Eis etwas links haltend bis fast ganz unter die markante Wandstufe, deren Höhe 100 bis 200 m beträgt. Sie wird ganz links, dort wo sie sich bereits zurücklegt, überwunden. An ihrem unteren Rand etwa 40 m rechts einer deutlichen Einschartung ungefähr 20 m über Platten und einen dachartigen Überhang empor auf ein Band, das etwa 20 m nach links verfolgt wird. Nun die erreichte Rippe immer empor, bis man nach mehreren Seillängen eine breite rechts aufwärtsziehende Firn- und Eisschicht erreicht, die bis zu ihrem oberen Ende als flache runde Mulde verfolgt wird. Weiter immer gerade an der Pfeilerkante über Firn- und Eisfelder und dazwischenliegende brüchige Felsstufen zum Ausstieg am Gipfelgrat knapp links des Gipfels.
Pfeilerhöhe etwa 1000 Meter, Schwierigkeit im Fels III und IV, im Eis 50 und 55 Grad. Kletterzeit etwa 8 Stunden.
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1969, November/Dezember, Folge 1368, Seite

Datum erste Besteigung:
21.07.1969
Gipfel:
Zebru Monte - Südostgipfel
Erste(r) Besteiger(in):
Holl Peter
Nosko Hans
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