Prodinger Karl

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Biografie:
Dr. Karl Prodinger (+)
Am 4. Dezember 1948 verstarb in Kornneuburg fünfundsiebzigjährig Dr. Karl Prodinger, ein tüchtiger österreichischer Bergsteiger. Er trat auch alpinliterarisch hervor. Wer die "österreichische Alpenzeitung" durchblättert, stößt unter eingehenden Buchkritiken häufig auf den Namen Prodinger.
Quelle: DAV Mitteilungen 1949, Heft 3, Seite

Dr. Karl Prodinger (+)
In Korneuburg, seinem letzten Lehramtsort, verschied am 4. Dezember 1948, Studienrat Dr. Karl Prodinger, dessen Name in den alpinen Zeitschriften seit nahezu 50 Jahren in Verbindung mit fachlichen Besprechungen der laufenden literarischen Erscheinungen genannt worden ist, Besprechungen, die sich durch außerordentliche Sachkenntnis, unbestechliche Gerechtigkeit und edelste Haltung auszeichneten. Prodinger stellte sich aber auch
sehr häufig als Verfasser fesselnd geschriebener Fahrtenschilderungen, namentlich solcher aus dem Dolomitengebiet ein und stand gar oft am Vortragspult der großen alpinen Vereine. Seine bergsteigerische Laufbahn, welche sich insbesondere auf die schwierigen Gipfel seiner obersteirischen Heimat erstreckt
hat, eröffnete er mit seinem so erfolgreichen Kameraden Ing. Franz Glatter-Leoben in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch bemerkenswerte Touren in der Rosengartengruppe, in der Sella und in den Lienzer Dolomiten.
Seine Söhne, Dipl. -Ing. Dr. Karl, Dr. Otto und Dr. Friedrich Prodinger teilen mit ihrem im 75. Lebensjahre nach kurzem Leiden verstorbenen Vater, ein hohes Naturempfinden und begeisterte Liebe zur Bergwelt. Dr. Karl Prodinger sen., war nach Hermann Delago 1896 einer der ersten führerlosen Ersteiger des Delagotunmes von Vajolet.
K. D.
Quelle: Berge und Heimat 1949, Heft 01 1949

Dr. Karl Prodinger (+)
Das war am 20. Dezember des Jahres 1895 kein geringes Aufsehen in dem kleinen Kreis der Teilnehmer am Vortragsabend der Touristenklub-Sektion Bruck a. d. Mur, als während der Eröffnungsworte des wackeren Vorstandes Bürgermeister Viktor Kravani zwei junge Bergsteiger dröhnenden Schrittes zur Tafelrunde traten und die schüchterne Bitte vorbrachten, der Veranstaltung als bescheidene Gäste anwohnen zu dürfen.
Die sich solcherart etwas geräuschvoll einführten, waren die Mittelschüler Karl Prodinger*) und Franz Glatter **) aus Leoben, welche zur Ersparung des hohen Fahrgeldes den 16-km-Marsch auf der beinhart gefrorenen Landstraße längs der rauschenden Mur eben hinter sich gebracht hatten und a tempo zum angekündigten Vortrag über die Erstbegehung der Hochschwab-Südwand eintrafen.
Sie zählten wohl zu den wißbegierigsten Zuhörern jenes heute mehr als zehn Lustren zurückliegenden Konvents an der bunfarbig gedeckten mächtigen Wirtshaustafel, und die feierlich gelobten, möglichst bald der Spur der Erstbegeher durch den gewaltigen Felsabsturz über dem Trawiessattel folgen zu wollen.
Ein kecker Gedanke, der da urplötzlich in den Köpfen der noch alpin ganz unreifen Jungmannen auftauchte, aber schon im nächsten Frühsommer zur Tat werden sollte, denn am 21. Mai 1896 verzeichnete Karl Prodinger — wie das Taschenbuch des begeisterten Scholaren nachwies — mit seinem ständigen Gefährten Franz Glatter die zweite Durchkletterung der Südwand in liebevoll geführter Handschrift. Er konnte seither den altersgrauen Hochschwab und die ihn umsäumenden Felsgestalten seine „Leib- und Hauskogel" nennen.
Erfreulicherweise rührte damals der Enthusiasmus der beiden den Brucker Stationschef so mächtig, daß er ihnen durch einen geheimnisvollen Wink an den Schaffner freie Fahrt vermittelte und so den strapaziösen Nachtmarsch zum Leobner Elternhaus wohltuend ersparte.
Das war der vielversprechende, jedoch in Anbetracht der touristischen Unerfahrenheit der beiden etwas verwogene Auftakt zur Bergsteigerkarriere Prodingers, den ich später als hingebungsvollen und verläßlichen Begleiter und Freund schätzen und lieben lernte und mit dem ich auf gar mancher Sonntagstour nicht nur in den Klippen des Hochschwabs und seiner Trabanten, sondern auch in den fernen Dolomiten des Rosengartens zu den sommerlichen Ferien des öfteren durch das Seil verbunden war.
Seine Lieblingsberge aber blieben trotz manchen Ausreißers während der großen Sommersreizeit die Felsenzinken der grünen Mark.
So bezwang er, den später nur die Schönheit und Größe der Natur und die heiße Liebe zu ihr und nicht sportliche Auspeitschung zum idealen Bergsteiger gemacht, Sommer für Sommer seine Klettergewandtheit und Bergerfahrung mit feurigem Elan steigernd, nahezu alles, was ihm in feiner Bergheimat im Fels entgegentrat und entwickelte sich allgemach zu einem gar sicheren und unternehmenden Alleingeher und Führenden, der es
leidenschaftlich liebte, bisher unbetretene Fährten zu begehen.
Von den Erstlingsbergfahrten seiner Leobner Stürmerzeit seien hier angeführt: Techniker-Alpenklub-Spitze im Griesmauerkamm über den Nordgrat mit Franz Glatter am 20. September 1895, Hochschwab-Südwand mit demselben am 16. Juli 1896 und auf neuer Route am 22. Juli desselben Jahres, Vordernberger Reichenstein, Nordanstieg, mit Franz Glatter am 2. September 1896, Meßnerin-Westwand mit neuem Durchstieg am 18. Juli
1895 und am 29. September desselben Jahres; Griesmauer über den Westanstieg mit Franz Glatter und Franz Prodinger am 20. Juli 1897; Priebitz erste Begehung von Süden am 6. Juni 1897 allein und über die Westwand am 29. September desselben Jahres allein; Eisenerzer Griesmauer über die Westflanke am 20. Juli 1897 mit Franz Glatter und Franz Prodinger; Vordernberger Reichenstein über die Nordwestwand mit seiner Schwester Maria (heute Prof. Dr. Maria Prodinger); Frauenmauer über den Südgrat am 11. September 1898 allein; Pfaffenstein-Südwand mit Viktor Wolf-Glanvell und Franz Glatter am 21, Mai 1897; Großer Winkelkogel von Westen mit Viktor WolfGlanvell, Franz Glatter und Othmar Sehrig am 20. Mai 1900; Kleiner Festringstein
von Westen mit Wolf-Glanvell und G. Stopper am 17. Juni 1900, Großer Feistringstein von Süden am gleichen Tage durch dieselben. Studienrat Dr. Karl Prodinger, der in seinen ersten Fahren an der Grazer Alma mater Carolina Francisca, einem Herzenswunsch seiner Mutter folgend, den Habit des Theologen trug, besuchte mich im Sommer 1897 mit Franz Glatter zum erstenmal in der Kurkanzlei von Bozen-Gries. Beim Anblick des über den Rebenspalieren um die Waltherstadt in purpurner Leuchte ausragenden phantastischen Rosengartens gingen den beiden vor Erstaunen und Bewunderung die Augen über. Nun war ein sehnsuchtsvoller, goldener
Jugendtraum für sie in Erfüllung gegangen, unter dem Eindruck des Geschauten wurde damals zu abendlicher Stunde im Garten de Hotel Greif eine Kletterfahrt in König Laurins Wunderreich vereinbart und durch die Überschreitung von Fensterlkofel, Backofenkamm, Teufelswand, Rotwand, Vasolonspitze und Tscheiner verwirklicht. Sie erwies sich als eine ebenso langwierige und anstrengende wie eindrucksvolle Dolomitentour.
Ich war, als sich dieser Berggang seinem Ende zuneigte, überzeugt, daß Prodinger, dem der alte Schlernvater Johannes Santner in Bozen „inter pocula" scherzweise ein kleveres Stadtbürscherl nannte, das sich vor Überanstrengung hüten sollte, mit dieser ausgiebigen Sechsgipfeltour mehr als genug haben und mindestens einen Rasttag einschieben werde; er aber marschierte noch am gleichen Abend unverzagt vom Karerpaß zur Grasleitenhütte und bändigte von diesem Refugium den Grasleitenturm und die Graslettenspitze sowie tags darauf im Zeichen des Wagemuts Georg Winklers und Hermann Delagos die drei Südtürme von Vajolett — eine führerlose Gewaltleistung, die er noch als ergrauter Kämpe mit berechtigter Genugtuung als sein glanzvollstes Bergabenteuer bezeichnete. Daß er es sich während seines Aufenthaltes im Gröbner Hochtal nicht versagen
konnte mit stud. Prohaska vom Innsbrucker Akademischen Alpenklub der dämonischen Fünffingerspitze auf dem Schusterweg eine „Blitzvisite" abzustatten, soll hier nicht vergeßen werden. Damit war er auch im Dolomitengestein auf der Höhe erfolgreichen Stürmertums anqelanqt, so daß zwei der erprobtesten Felsmänner jener Zeit, Wolf-Glanvell und Günther v. Saar, nicht zögerten, ihn nach seiner Rückkehr in die „eherne Mark" getrost zum willkommenen Begleiter für weitere neue Schwabenfahrten zu erküren. .
Seine Erlebnisse im Hochrevier verstand Karl Prodinger, der bis zum Ende seiner Tage eine gewandte und feine Feder führte, in einer großen Zahl fesselnder und stimmungsvoller Aufsätze in der ÖAZ. und ÖTZ. und später auch im „Bergsteiger" der alpinen Lesewelt darzustellen, so daß ihn Erich König, „der boarische Guido Lammer", welcher den allergrößten Wert „auf packendste Wiedergabe des Empfundenen aus dem Innersten heraus legte einlud, trotz seiner Jugend in die Reihe der Mitarbeiter von Georg Winklers Tagebuch Empor" zu treten und in diesem von den Repräsentanten des Bergkults strengster Observanz geradezu verschlungenen Prachtwerk über die Ersteigung seines Favorit-Berges im Hochschwab, die Meßnerin von Westen, zu erzählen.
Diese schriftstellerischen Erstlingsversuche bildeten wohl den Grundakkord für die ungewöhnliche Menge wertvoller kritischer Betrachtungen alpiner Werke und Zeitschriften von den Tagen des Beginnes seiner Bergsteigerlaufbahn bis zu ihrem Ende. Zur lückenlosen Erfassung der für seine Studien erforderlichen Literatur stürzte er sich — wie seine gütige Mutter den Freunden des Laufes oft berichtete — daheim mit einem wahren
Feuereifer über die für emsige Gedankenarbeit von ihm aufgestapelten Bände aus der bescheidenen Leobner Sektionsbibliothek und hatte dieselbe bald von A bis Z auswendig gelernt, so daß seine Kommilitonen, wenn sie zur Fortsetzung ihres Studiums in die Hauptstadt fuhren, für den rastlosen und immer nach Neuem erlangenden Kameraden den damals reichen Bestand der Bücherei des Steirischen Gebirgsvereines in der „Thalia" in Anspruch nehmen mußten, um ihm das für die ernste Arbeit notwendige Material zu sichern.
Tiefschürfend behandelte Prodingers Kritik im Laufe der Jahre dank seiner gründlichen Beherrschung klassischer und moderner Sprachen nahezu alle Jahrbücher und Zeitschriften der großen Bergsteigervereine der verschiedenen Länder. Es sei hier nur auf das Lebensbild Emilio Comicis verwiesen, den Angelo Manaresi „den großen Meister und Helden in strahlender Reinheit" nennt, dann auf Antonio Bertis nachdenklich stimmendes,
bei den Lesern romanischer Zunge berühmt gewordenes Buch „Die Bibel des Teufels" , welches das Dasein und den Höhendrang des Dolomitendämon Tita Piaz, des „Bergsatanas der Fasianer", so meisterhaft und hinreißend in Band 61—64 der Zeitschrift des CAI. „Le Alpi", schildert. Es sind vorbildliche Besprechungen, welche die besondere Aufmerksamkeit der gediegensten Skribenten des CAI. erregten.
Solcherart war Prodinger wie wenige andere berufen, in die italienische, französische, schwedische, englische, ja sogar ladinische und slowenische Fachliteratur einzudringen und den Alpenfreunden eine Auslese mustergültiger Abhandlungen vorzulegen, auch solche über Bergfahrten im außeralpinen Gelände.
Dr. Prodinger wurde ob seiner gewissenhaften und durchaus verläßlichen Verfolgung aller touristischen Veröffentlichungen von der Leitung des Österreichischen Alpenklubs mit der Zusammenstellung der neuen Fahrten der Saison in den Ost- und Westalpen betraut und entledigte sich dieser heiklen und mühevollen Aufgabe mit der ihm eigenen Sorgfalt und Gründlichkeit.
Unsere alpenfreudige Jugend, an deren gesunder bergsteigerischer Entwicklung er stets den liebevollsten Anteil nahm, wird auch heute noch sein Essay im „Bergsteiger" 1938, Heft 3, „Das Bergsteigen als Ausdruck nordischen Wesens", voll und ganz zu würdigen wissen und hoffentlich in Bälde die von seinem Sohn Ing. Karl Prodinger unter den hinterlassenen Manuskripten des Vaters vorgefundene prächtige Skizze aus den Jahren 1944 und 1945 „Warum sind wir Bergsteiger?" in ihren Gedankenkreis aufnehmen können. Von dieser letzten großen Arbeit des Verewigten schreibt der mit unserem Klub so eng verbundene Ing. Rolf Werner, daß dieselbe das Bergsteigen von einer neuen Warte betrachtet und so viel neue Ideen enthält, daß der Österreichische Alpenklub nicht säumen sollte, diese so hochwertige Schrift den Lesern der ÖAZ. vor Augen zu führen.
Beim ersten Sichten seines schriftstellerischen Nachlaßes waren die Söhne (Dipl.-Ing. Karl, Dr. Otto und Dr. Friedrich Prodinger) von der Gewissenhaftigkeit überrascht, mit welcher seine Rezensionen verfaßt worden waren. Drei, manchmal noch mehr Konzepte hatte er von verschiedenen Gesichtspunkten ausgearbeitet, ehe er sie als druckfähig anerkannte.
Die starke Neigung zur Dichtkunst, besonders zur dramatischen, ließ ihn bereits mit 14 Jahren sein erstes Drama schreiben mit dem Grundgedanken: „Wer seinem Volke helfen will, muß dessen Leiden kennen."
Der drückende Zwang, den Bergen schon in seinen besten Mannesjahren fernbleiben zu müssen und sich nur aus den Werken anderer ein Bild von dem wundersamen Aufstieg des Alpenkults schaffen zu können, beschwerte seine Seele neben bitteren Enttäuschungen in seinem Lehrberuf mit düsterer Schwermut. So hat er, bereits schwer leidend, sein Lieblingsthema: „Dürers Melancholie" im Spital bearbeitet und den wesentlichsten Teil dieses Werkes am letzten Tag vor seiner schweren Operation in verkürzter und verbesserter Fassung zum Abschluß gebracht, wobei von ihm auch die Frage der vollständigen Enträtselung des mystischen Zahlenquadrates der Melancholie über das berühmte Werk des Farbenkünstlers behandelt werden konnte.
Die Ursprünge der Familie Prodinger reichen nach Osttirol, Oberösterreich und dem Salzburger Lungau, wo nächst Tamsweg heute noch der Weiler Proding mit dem Prodingerhof zu finden ist. Geboren am 26. Februar 1875, studierte er in Graz Theologie und Philosophie bis zur Promotion zum Doktor. Er wirkte dann als Professor für Deutsch, Latein und Griechisch in so vorbildlicher Art, daß ihm der hervorragende Kunstgeschichtler Prof. Ginhard einen der allerbesten seiner Schüler nannte und sich noch mit Freude an die Zeit erinnerte, da er „Die deutsche Kunst" zum Thema seines Prüfungsstoffes erwählte.
Auf lange Jahre zurückgreifende, schwerwiegende Differenzen mit den vorgesetzten Behörden und Lehrstellen, wohl auch die Gegnerschaft zu der von ihm geschaffenen Noten- und Zeugnisreform waren die Ursache, daß man ihn „hohen Orts" — wie er verbittert und vergrämt zu sagen pflegte— in seiner so schwärmerisch verehrten Bergwelt weit entrückte Städte versetzte (nach seinen Worten „in die Verbannung schickte"), so nach Kaaden,
Gottschee, Pola und zuletzt Korneuburg.
Die Verbundenheit mit der steirischen Bergheimat brachte ihm seinen erlesenen Landsmann P. K. Rosegger nahe, dessen Roman „Jakob der letzte" er als Sujet für ein Trauerspiel in fünf Aufzügen wählte, das, von der Literaturanstalt in Wien herausgegeben, auf der Bühne einen ehrenvollen Erfolg erzielte.
Noch wenige Monate vor seinem Tode schrieb er mir, wie unendlich er sich nach so langer Trennung auf ein Wiedersehen mit dem alten Jugendfreund in Aigen freue.
„Da wollen wir im Fahrtenbuche blättern,
Das Kunde gibt von mancher Kletterei,
And endlich wieder von den Bergen plaudern,
Wie einst im Mai! —"
Und als er bei diesem Besuch in meinem Heim angekommen, mit seiner Gattin Cleopatra (einer gebürtigen Triestinerin) auf die Altane trat und sich ihm jenseits der Salzach die Berge im strahlenden Sonnenglanze offenbarten, da sagte er, mir die Hand fest und treu drückend: „Carletto, wie bist du zu beneiden, das Schönste eures Alpenparadieses täglich und stündlich vor Augen haben zu können. Laß mich im nächsten Sommer wieder Herkommen und an dem teilhaftig werden, was dir so oft Freude und Genuß bereitet!"
Doch der liebe, gute Freund sollte nicht wiederkehren...
Ihm, der in seinem wechselvollen Dasein so viel derbes und Bitteres über sich ergehenlassen mußte, blieb auch der sehnliche Wunsch unerfüllt, angesichts der grünen Berge seines geliebten Steirerlandes zur letzten Ruhe gebettet zu werden, „dort, wo die Felsenzinken der Heimat auf das Tal Herniederschauen".
Er, der in so vielen Belangen Arme, Vereinsamte und Enttäuschte, doch an Gemütstiefe und vorbildlicher Kameradschaft überreiche wird allen, die mit ihm zu den Höhen
gestiegen, in steter, treuer Erinnerung bleiben!
Karl Domenigg (+)
*) 4. Dezember 1948 als Professor und Studienrat in Korneuburg gestorben.
**) lebt heute als Oberbaurat in Leoben.
Quelle: Österr. Alpenzeitung 1950, Folge 1252, Seite 122-125

1903 1.Alleinbest.Dent de Mesdi,2881m, (Sella,Dolomiten)
1908 1.Beg.Tischlerspitze-Südostgrat,3003m, (Ankogelgruppe)
1906 1.Beg.Grubenkarkopf-Nordostwand,3001m, (Ankogelgruppe)
1898 1.Beg.Westliche Krummholzstufe von Norden "Prodinger Variante",1640m, (Ennstaler Alpen)

Gerd Schauer, Isny im Allgäu


Geboren am:
26.02.1875
Gestorben am:
04.12.1948

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