Äußeres Glocknerkar - Ostnordostflanke

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Routen Details:
Großglockner (3798 in). 1. Ersteigung über die Felswände des Äußeren Glocknerkares und über den Eisbuckel des Kleinglocknerkeeses am 15. August 1933 durch Arnold Awerzger, Richard Gerin und Roman Szalay.
Das Kleinglocknerkees bricht überhangend ins Äußere Glocknerkar ab. Die westlichen zwei Drittel bilden einen gefahrdrohenden Hängegletscher, das östliche einen steilen Eisbuckel. Zu diesem führte unser Weg. Über die Lawinenreste, über die abgestürzten Eismassen des Hängegletschers im Äußeren Glocknerkare zum Fuße des Wandgürtels unterhalb des Eisbuckels. Über die Wand gerade hinauf zu ihm (Stein- und Eisgefahr).
Über den Eisbuckel gerade aufsteigend (sehr steiles Eis) bis in die Nähe des markanten Nordostpfeilers des Hecht-Meletzki-Grates (Glocknerkarkamp). Nun halbrechts zu einem Spaltengewirr und abermals in die Nähe der Wandfelsen des Grates über drei Eissteilstufen, der rechts drohenden Stein- und Lawinengefahr links ausweichend, über 50 Grad steile Eishänge zu weniger geneigten, spaltenreichen Firnhängen in der Richtung zum Kleinglockner.
Zeiten: Ab Hofmannshütte 2 Uhr, unterer Wandgürtel 4 Uhr, Glocknerleitel 9 Uhr.
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1936, Folge 1169, Seite 102-103
Datum erste Besteigung:
15.08.1933
Gipfel:
Kleinglockner
Erste(r) Besteiger(in):
Awerzger Arnold
Gerin Richard
Szalay Roman