Nordostwand

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Routen Details:
Eismauer-Nordostwand. 1. Begehung am 30. Juni 1934 durch Fritz Gortatevicz (Graz) und Sepp Pfeiffer (Graz).
Vom Sattel des Rasenrückens, der das Gschödererkar in eine östliche und westliche Hälfte teilt, gerade ansteigend zu einem schuttbedeckten Band. Dieses links verfolgend (Steinmann) und durch einen kurzen Riß empor zu überhangenden Felsen. Nach rechts zieht ein Wasserriß; am rechten Begrenzungsrücken drei Seillängen im plattigen Fels, zuletzt über Schrofen empor. Ein stumpfer Pfeiler, der links von einer rissigen Platte
begrenzt ist, baut sich überhangend auf. Unter ihm schräg ansteigend auf das obere schmälere Band. In den plattigen Riß, der den Pfeiler rechts begrenzt, von rechts nach links ankletternd und durch ihn auf ein Köpfel, über glatte Platten auf eine geröllbedeckte Wandstufe, weiter zwei Seillängen über steile Platten bis unter einen schwarzen überhangenden Wulst in hoher überhangender Wand, links ansteigend zu einer tiefen Wasserrinne und rechts über schwach überhangenden Fels in einem kleinen Geröllkesiel (Schnee).
Rechts auf der Rippe weiter, zuletzt über grasbesetzte Schrofen in ein grasiges Schartel unter glatt aufstrebender Wand. In überaus schwieriger Kletterei, teilweise überhangender Fels, unmittelbar hinauf auf die Hochfläche (Steinmann).
Kletterzeit 2 1/2 Stunden. Wandhöhe 250 m. Sehr schwierig, die Schlußwand überaus schwierig.
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1938, Folge 1194, Seite 146

Eismauer. 1. Begehung der Nordostwand. Fritz Gortatevicz und Sepp Pfeiffer (beide Graz) am 30. Juni 1934. Ö.A.Z. 1938, S. 146
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1939, Folge 1203, Seite
Datum erste Besteigung:
30.06.1934
Gipfel:
Eismauer
Erste(r) Besteiger(in):
Gortatewicz Fritz
Pfeiffer Sepp