Kalkbrenner Günter,

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Biografie:
Dresden (Ostdeutschland), + Eiger-Nordwand durch Absturz
Günter Kalkbrenner war ein Dresdner Bergsteiger und Alpinist, der viele großartige Touren in der Hohen Tatra, im Kaukasus, in der Mongolei,in den Julischen Alpen machte. An der Eiger-Nordwand verunglückte er tödlich.
Er begann seine Kletter-Karriere im Elbsandstein. Bald stieg er schwierigste Touren und stand in der „DDR“-Nationalmannschaft. Das ermöglichte Auslandsfahrten. Schwierigste Wände in der Hohen Tatra wurden im Winter gemeistert. Es folgten Touren im Kaukasus, in Jugoslawien,in der Mongolei, in den Julischen Alpen. Jeweils im Winter gelang die „Triglav Nordwand“, erstmals die „Spik Nordwand“, der „Aschenbrennerweg“ in der Nordwand des Travnik. Fachleute bewunderten ihn und seine Seilkameraden. Die Nordwand des Travnik war eine der schwierigsten Winterbesteigungen. Die 900 Höhenmeter der Wand dauerten sechs Tage. Kurt Richter sagte danach: „Viel mehr hätte nicht kommen dürfen.“
Mit fünf anderen Sportlern der Nationalmannschaft durfte Warmuth 1967 in die Schweiz reisen. Dort bestiegen die Alpinisten am 15. und 16. Juli zunächst erfolgreich das Matterhorn und fuhren anschließend nach Grindelwald am Fuße des Eigers. Gemeinsam mit den Dresdnern Fritz Eske und Günter Warmuth sowie Kurt Richter aus Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) wollte Kalkbrenner die Eiger-Nordwand durchsteigen. Unterwegs riss sie vermutlich ein Steinschlag in die Tiefe.
Sie prägten über Jahre das Klettern im Elbsandstein und waren eine äußerst starke alpine Seilschaft.
Mit fünf anderen Sportlern der Nationalmannschaft durfte Kalkbrenner 1967 in die Schweiz reisen. Dort bestiegen die Alpinisten am 15. und 16. Juli zunächst erfolgreich das Matterhorn und fuhren anschließend nach Grindelwald am Fuße des Eigers. Gemeinsam mit dem Dresdner Fritz Eske, dem Heidenauer Günter Warmuth und Kurt Richter aus Chemniz wollte Kalkbrenner die Eiger-Nordwand durchsteigen. Unterwegs riss sie vermutlich ein Steinschlag in die Tiefe.
Am 31. Juli konnten Dresdner im Foyer des Festsaalflügels im Neuen Rathaus Abschied nehmen von den verunglückten Sportlern
1967 Beg.Matterhorn-Nordwand „Schmidroute“,V,1200 HM,4478m, (Walliser Alpen)
1967 Beg.Vers.Eiger-Nordwand „Heckmairroute“,V,Eis bis 55°,1800 HM,3970m, (Berner Alpen)
Winterbeg.Triglav Nordwand,2864m, (Julische Alpen)
1.Winterbeg.Spik Nordwand,2472m, (Julische Alpen)
Winterbeg.Travnik-Nordwand „Aschenbrenner-Route“,VI,900 HM,2371m, (Julische Alpen)
Gerd Schauer, Isny im Allgäu


Geboren am:
19.07.1935
Gestorben am:
21.07.1967
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