Folta Karl

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Biografie:
Ing. Karl Zolta (+)
1893—1947
Hingabe an eine Idee und Kampf für sie kennzeichnen unseres Mitgliedes Folta Lebensweg: den des Bergsteigers, der zahlreiche Erstersteigungen aufweisen kann, den des Soldaten, der im ersten Weltkriege die Goldene Tapferkeitsmedaille erwarb, und den des politischen Menschen Folta, der schließlich 1947 für seine Überzeugung starb.
Ing. Folta liebte zeitlebens die stolzen Zinnen der Nördlichen und Südlichen Kalkalpen, vor allem die der Dolomiten und hier besonders wieder die Birkenkofel- und Dreischustergruppe, in welchen Gebieten er reiche Erschließungsarbeit geleistet hat. Rund 25 Erstersteigungen und Erstbegehungen fielen ihm und seinen Gefährten seit dem Jahre 1912 zu, insbesondere im Haunoldgebiet, an den Steinalpentürmen, an den Kohlalpelspitzen und weiteren Gipfeln seines Lieblingsgebietes. Ebenso machte er sich daran, alte, der Vergessenheit anheimgefallene Anstiege in den Sextner Dolomiten wiederaufzusuchen, um eine möglichst gründliche Kenntnis seiner Bergheimat zu erlangen.
Das eingehende Studium der genannten Gruppen der Sextener Berge fand reichen Niederschlag in Foltas literarischer Tätigkeit. Die Österreichische Alpenzeitung, Zeitschrift und Mittelungen des Alpenvereins und die von ihm redigierte Zeitschrift des Alpenvereins Moravia-Brünn brachten eine Reihe von trefflichen Aufsätzen aus seiner Feder
Besonders verdienstvoll war Ing. Foltas Tätigkeit als Mitarbeiter an der 5 Auflage des „Hochturisten". Einsame Gipfel der Sextener Berge sind unseres Klubkameraden Denkmal.
R. W.
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1950, Folge 1253, Seite 154-155

Geboren am:
1893
Gestorben am:
1947

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