Miller Balin
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Biografie:
Balin Miller, * Anchorage (Alaska,USA), + Abseilunfall am El Capitan in Yosemite/Kalifornien
Balin Miller war ein hervorragender Extrembergsteiger aus Anchorage, Alaska. Er begann im Alter von drei Jahren mit dem Sportklettern und sammelte später umfassende Erfahrungen im Bergsteigen und Eisklettern. Er galt als eines der größten Talente seiner Generation und erlangte weltweite Anerkennung für seine bahnbrechenden, teils extrem schnellen Alleinbegehungen im Eis- und Felsklettern.
Der amerikanische Spitzenkletterer stürzte an der anspuchsvollen Route „Sea of Dreams“ am El Capitan im Yosemite-Valley beim Alleingang tödlich ab. Ein verhängnisvoller Fehler unterlief ihm beim Abseilen, als er über das Ende seines Seiles hinausschoss. Er fiehl 730 Meter in die Tiefe.
Balin war ein Kletterer wild und voller Energie. Sein Spitzname war „Goat Boy“. Die Berge waren der Ort, an dem er sich am freiesten und lebendigsten gefühlt hatte.
Insbesondere in den letzten Monaten war Balin Miller gern allein in den Bergen unterwegs. Er wiederholte viele schwere Alpinrouten solo in den USA, Kanada und Patagonien. Seine Besteigung im Frühjahr 2025 an der schweren Route „Slovak direkt“ am Denali war außergewöhnlich. Seit den frühen 1980er Jahren hatte nur sehr wenige Menschen diese extrem anspruchsvolle, 2700 Meter langen Route versucht und niemand hatte sie solo geklettert wie er. Er bewältigte sie in einer Zeit von 56 Stunden.
Im Januar 2025 vollendete er in den Kanadischen Rocky Mountains die erst zweite Begehung der legendären Eiskletterroute „Reality Bath“, 37 Jahre nach ihrer Erstbegehung.
Es gelang ihm die erfolgreiche Begehung im kombinierten Free-Solo- und Rope-Solo-Stil die „Californiana“ am Cerro Chaltén in Patagonien.
Die erste mutmaßliche Solo-Begehung der Route „French Connection“ im Alaska-Range gelang ihm innerhalb von nur 17,5 Stunden.
Geboren am:
12.01.2002
Gestorben am:
01.10.2025