Südwand - "Unmittelbare"
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Routen Details:
Höllmauer (Böse Mauer, 1950 m). Neuer Weg durch die unmittelbare Südwand am 4. Mai 1935 durch Ing. A. Bischofberger (Graz) und L. Neureiter (Bruck).
Einstieg ungefähr in der Falllinie des Gipfels, knapp links vom tiefsten Punkt der Wand. Die weißgescheuerte Rinne bis zu einem glatten Abbruch empor, dann rechts davon auf ein Band. Auf diesem eine gute Seillänge nach rechts, dann gerade empor auf eine Schulter mit Latschenfleck (bis hieher gemeinsam mit Weg Schinko-Schreiner).
Einige Meter nach rechts hinab auf ein Band, das steil nach rechts aufwärts zieht (schwierige Unterbrechungsstelle). Das Band verliert sich kurz vor einer Kante, hier sehr schwierig gerade empor, dann nach rechts und um die Kante auf ein schmales Band. Noch etwas nach rechts und durch eine Steilrinne schwach links aufwärts bis ganz an die überhangende Schlußwand. Hier gewinnt man eine steil nach rechts aufwärts ziehende Plattenrampe, die in sehr schöner und schwieriger Kletterei auf jenen Rücken führt, der vom Südpfeiler zum Gipfel zieht.
Dieser zuletzt gefundene vierte Weg stellt die weitaus leichteste Wandlösung dar (nach Heß-Pichl etwa V). 3 1/2 Stunden, Höhe gut 300 m.
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1936, Folge 1171, Seite 147-148
Datum erste Besteigung:
04.05.1935
Gipfel:
Höllmauer
Erste(r) Besteiger(in):
Bischofberger Adolf
Neureiter Leopold