Ackermann Hans

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Biografie:
geboren in Leipzig (D)

Erste Begehung der Ostwand (im Abstieg) der Hochkanzel (2573m - Karwendelgebirge) mit O. Merkle und R. Neyer am 13. August 1927; (Festschrift der Sektion Hochland des DÖAV 1927)
Quelle: Archiv Proksch (Österr. Alpenklub)

Hans Ackermann 50 Jahre.
Am 16. August 1958 wurde Verwaltungsgerichtsdirektor Hans Ackermann, Kulturreferent des DAV, 50 Jahre alt. Er zählte zu jenem kleinen Kreis von Berg-steigern, die sich nach dem Zusammenbruch von 1945 in München mit allen Kräften für ein Wiederaufleben der alpinen Vereinstätigkeit einsetzten. Bereits im November 1945 gehörte er dem vorläufigen Ausschuß der Sektion Hochland an, ab April 1946 führte er die Geschäfte des 1. Vorsitzenden, und bei der Gründungsversammlung seiner Sektion im Februar 1947 wurde er in diesem Amt bestätigt. Seither leitet er die Sektion Hochland. — Die Mitgliederversammlung der Landesarbeits-gemeinschaft der alpinen Vereine in Bayern wählte am 25. Januar 1948 Hans Ackermann als Referenten für Sommer-und Wintertouristik, für Jugendwandern und Jugendbergsteigen. An den grundlegenden „Apostel - Gesprächen" in Würzburg im Herbst 1950 nahm Ackermann als Vertreter des Alpenvereins e. V. teil. Bei dem kurz hernach vollzogenen Zusammenschluß der Sektionen des Bundesgebietes im Deutschen Alpenverein wurde er als Jugendreferent im Verwaltungsausschuß bestätigt. 1952 übernahm er nach dem Ausscheiden von Paul Hübel das Kulturreferat, das seither von ihm betreut wird. Seiner Initiative war besonders der Ausbau der Alpenvereinsbücherei zu einem modernen Institut zu verdanken. Tatkräftig setzte er sich für die Durchführung alpiner Kunstausstellungen und großer Film- und Vortragsveranstaltungen des DAV ein. In sein umfangreiches Referat fallen: Alpenvereinskartographie, wissenschaftliche Arbeiten, Vortragswesen der Sektionen, Veröffentlichungen, insbesondere das gemeinsam mit dem DAV herausgegebene „Jahrbuch". Großes Interesse bringt Hans Ackermann dem alpinen Film entgegen; als deutscher Vertreter wurde er in die Jury des alljährlichen internationalen Wettbewerbs für Berg- und Forschungsfilme gewählt. — Hans Ackermann, immer noch aktiver Bergsteiger und Skiläufer, hat im vergangenen Jahrzehnt an verantwortlicher Stelle im Verwaltungsausschuß wesentliche und vielseitige Arbeit geleistet, für die ihm der Deutsche Alpenverein zu Dank verpflichtet ist.
Quelle: DAV Mitteilungen 1958, Seite 165

Wir gratulieren zum 60. Geburtstag Hans Ackermann, der von 1950-1965 dem Verwaltungsausschuß als Jugendreferent, Kulturreferent und Schatzmeister angehörte.(Siehe S. 161!)
Quelle: Mitteilungen des DAV 1968, Heft 4, Seite 138

Hans Ackermann 60 Jahre
Verwaltungsgerichtsdirektor Hans Ackermann vollendet am 16. August 1968 sein 60. Lebensjahr. Er gehörte zu jenem kleinen Kreis von Berg-steigern, die sich nach dem Zusammenbruch in München mit allen Kräften für ein Wiederaufleben der alpinen Vereinstätigkeit einsetzten. An der Wiedergründung des Alpenvereins im Herbst 1950 in Würzburg war er maßgeblich beteiligt. Seiner Initiative ist besonders der Ausbau der Alpenvereinsbücherei zu verdanken. Tatkräftig setzte er sich für die Durchführung alpiner Kunstausstellungen und großer Film- und Vortragsveranstaltungen ein. Nach dem Tod von Joachim Fuchsberger übernahm Hans Ackermann 1960 das Amt des Schatzmeisters, das er bis zu seinem satzungsgemäßen Ausscheiden aus dem Verwaltungsausschuß im Dezember 1965 innehatte. Heute ist er noch Vorsitzender der Sektion Hochland. Hans Ackermann hat im Verwaltungsausschuß wesentliche und vielseitige Arbeit geleistet, für die ihm der Deutsche Alpenverein dankt.
Quelle: Mitteilungen des DAV 1968, Heft 4, Seite 161

Wir gratulieren
Herrn Verwaltungsgerichtsdirektor Hans Ackermann zum 70. Geburtstag am 16.8.1978. Direktor Ackermann, der seit Jahren die Geschicke der Sektion Hochland als erster Vorsitzender mit Umsicht und Tatkraft leitet, gehört ebenfalls zum Kreis derer, die die Nachkriegsgeschichte des Vereins entscheidend mitgeprägt haben. Als einer der Gründer der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern (1947) hat er wesentlichen Anteil am Wiedererstehen des DAV nach dem Kriege. Dem Verwaltungsausschuß des neugegründeten Vereins diente er 18 Jahre lang, und zwar nacheinander als Jugend-, Kulturreferent und Schatzmeister.
Die Einrichtung der Jugendleitertage, der Wiederaufbau der AV-Bibliothek, die Gestaltung des AV-Jahrbuchs, das Kartenwesen, der Bergfilm, die Pflege der alpinen Kunst erfuhren durch sein Schaffen nachhaltige und vielfach die entscheidenden Impulse. Nicht zu vergessen, daß Direktor Ackermann stets Bergsteiger nicht nur auf Verwaltungsebene, sondern mit gleichem Engagement und gleich erfolgreich in echtem Steilgelände und beträchtlichen Höhenlagen gewesen ist - wie es sich für einen „Hochländer" — er ist auch Ehrenmitglied seiner Sektion — denn auch geziemt!
Quelle: DAV Mitteilungen 1978, Heft 4, Seite 232

Wir gratulieren Herrn Verwaltungsgerichtsdirektor a. D. Hans Ackermann zum 75. Geburtstag am 16 8.1983. Hans Ackermann gehört zum Häuflein derer, die mit eigenen Händen kräftig zupackten, als es darum ging, auf Münchens Praterinsel die Spuren des zweiten Weltkriegs zu beseitigen und den Wiederaufbau des AV-Hauses sowie der AV-Bibliothek voranzutreiben. Tatkräftiges, zugleich aber besonnenes Zupacken. Vielleicht ist die Vorliebe des Bergsteigers Hans Ackermann fürs Karwendel mit der dort gelegentlich anzutreffenden Felsbeschaffenheit ausschlaggebend dafür, daß er diese Eigenschaft zu einer entwickelt hat, die ihn besonders kennzeichnet: auch den Verwaltungsbergsteiger, der zu einer der prägenden Persönlichkeiten der Nachkriegsgeschichte des Deutschen Alpenvereins geworden ist.
Bis vor wenigen Jahren war Hans Ackermann, und das seit Kriegsende ununterbrochen, Vorsitzender der Sektion Hochland des DAV, deren Ehrenmitglied er auch ist. Als einer der Gründer der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern (1947) hat er wesentlichen Anteil am Wiedererstehen des DAV nach dem Kriege. Dem Verwaltungsausschuß des neugegründeten Vereins diente er 18 Jahre lang, und zwar nacheinander als Jugend-, Kulturreferent und Schatzmeister.
Die Einrichtung der Jugendleitertage, der Wiederaufbau der AV-Bibliothek, die Gestaltung des AV-Jahrbuchs, das Kartenwesen, der Bergfilm, die Pflege der alpinen Kunst erfuhren durch sein Schaffen nachhaltige — und vielfach die entscheidenden Impulse.
In Würdigung dieser Leistungen, aber auch der Tatsache, daß der Alpinismus zum Erscheinungsbild Münchens gehört, erhielt Hans Ackermann im August 1981 die Goldene Ehrennadel der Stadt München. Diese Auszeichnung für hervorragende Verdienste um den Sport in München ging damit erstmals an einen Alpenvereins-mann.
Quelle: Mitteilungen des DAV 1983, Seite 308

Bundesverdienstkreuz für Hans Ackermann
Wir gratulieren Herrn Verwaltungsgerichtsdirektor a. D. Hans Ackermann zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Hans Ackermann hat die Auszeichnung für seine Verdienste um den Aufbau der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Bayern sowie wegen seiner besonderen Verdienste um den Wiederaufbau des DAV erhalten.
Beides hat insofern mit der Sektion Hochland zu tun, deren 1. Vorsitzender der Ausgezeichnete über 35 Jahre hinweg war und deren Ehrenmitglied er ist, als sie lange Zeit den Ruf hatte, eine Juristensektion zu sein — wohl nicht ganz zu Unrecht. Hier ist vor allem bei älteren Sektionsfreunden sowohl das berufliche als auch das alpenvereinsorientierte Engagement Hans Ackermanns noch in guter Erinnerung. Sie wissen, daß er
• unbeugsam und standhaft jeder Beeinflussung durch das NS-Regime widerstand und deshalb zusammen mit sechs anderen als einer der ersten bayerischen Richter wieder Recht sprechen durfte,
• daß er als Schwurgerichtsvorsitzender furchtlos Position bezogen hat und
• als vorsitzender Richter und langjähriger Stellvertreter des Präsidenten des Verwaltungsgerichts München Recht gesprochen hat.
Der Deutsche Alpenverein verdankt Hans Ackermann maßgeblichen Anteil an der Wiedergründung nach dem zweiten Weltkrieg, insbesondere
• an der Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern (1948), in der sich die ehemaligen AV-Sektionen wieder sammeln konnten und
• an der Würzburger Gründungssitzung im Juli 1950, mittlerweile als Sitzung der 12 „DAV-Apostel" bekannt.
In den folgenden Jahren hat er sehr erfolgreich dem DAV als Jugendreferent, VA-Mitglied, Kulturreferent und Schatzmeister (bis 1965) gedient und ist seiner Sektion Hochland ein behutsamer, aber trotzdem entschiedener 1. Vorsitzender gewesen.
Sicher war Hans Ackermanns Geradlinigkeit weder für ihn selbst, noch für Freunde und Mitarbeiter bequem, aber sein Weg der Abgewogenheit, seine Umsicht und seine von profunder Sachkenntnis getragene Einsicht in das Mögliche haben stets zum Erfolg ge-führt.
Wir gratulieren Hans Ackermann herzlich und wünschen ihm und seiner Gattin alles Gute, vor allem leidliche Gesundheit.
Quelle: Mitteilungen des DAV 1986, Seite 201-202


Geboren am:
16.08.1908

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