Mayr Maurilius H.

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Biografie:
Hofrat Ing. Maurilius Mayr.
Die erhebend verlaufene Feier des 40jährigen Bestandes der S. Gmünd am 28. August erhielt dadurch eine besondere Weihe, daß bei diesem festlichen Anlasse dem Gründungs-Mitglied Hofrat Ing. Mauritius Mayr, Regierungsforstdirektor i. R., das goldene Edelweiß für die über 50jährige Vereinszugehörigkeit überreicht wurde. Gleichzeitig wurde Hofrat Mayr auch die Urkunde über die
Ehrenmitgliedschaft überreicht, die ihm der aus der Sektion hervorgegangene Wintersportverein Gmünd verliehen hat.
Quelle: Mitteilungen des DÖAV 1937, Folge 12, Seite 324

Maurilius Mayr
Es war Ende Juni 1894. Ich wollte über den Peternpfad die Heßhütte erreichen und dann am nächsten Tag den Versuch unternehmen, über den Grat vom Hochtor zum Ödstein zu gelangen, der in dieser Richtung noch nicht überschritten war.
Am Peternpfad lernte ich Igo Kaup und Mauritius Mayr kennen, und als sie von meinem weiteren Vorhaben hörten, baten sie, mitmachen zu dürfen. Ich lernte hier zwei außerordentlich liebe Menschen kennen, doch ein seltenes Geschick wollte es, daß wir uns nie mehr im Leben begegneten.
Vor einigen Jahren erhielt ich von dem Verstorbenen, Dipl.-Ing. Maurilius Mayr, einen Brief, in dem er sich mit den freundlichsten Worten unserer Gratbegehung erinnerte, mir von seinen zahlreichen Touren in den Alpen, insbesondere der Ankogelgruppe, erzählte, und wie er als Forstmann stets der Natur verbunden war. In dieser amtlichen Eigenschaft hat er auch längere Zeit in Afrika verweilt. Ing. Mayr lebte in Gmünd. Seinen Wunsch, der sich mit dem meinen verband, uns wiederzusehen, hoffte ich am einfachsten durch eine Reise nach Kärnten zu erfüllen, wo sich ja auch unser einstiges Klubmitglied und langjähriger Freund Prof. Ing. Kleinwächter in Obervellach aufhielt,
Mit der gelösten Fahrkarte in der Hand betrat ich die Straße, wurde ganz plötzlich von einem Augenübel befallen und konnte die Reise nicht antreten. So habe ich zwei wertvolle Menschen, die nie aus meiner Erinnerung getreten sind, nicht mehr wiedergesehen.
Theodor Keidel
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1956, Jänner/Februar, Folge 1285, Seite 26



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