Gratübergang Fuscherkarkopf - Heiligenbluter Freiwandspitz ("Freiwandgrat")

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Routen Details:
Fuscherkarkopf (3336m) - Freiwandeck (beil.- 2500m)
Erste Begehung des Verbindungsgrates (Heiligenbluter Freiwand) durch Emil Melecki und Ing. Ernst Sporrer am 26. Juli 1921
Aus der Grubenscharte (3110 m) über einen bratschigen Rücken in halbstündiger Wanderung zu den grünen Einstiegsfelsen des Grates: Drei Grattürme mit schönem Gestein (3114m). Leicht hinab in eine Scharte zu braunen Bratschen (Freiwandscharte). Hier beginnt der eigentliche Grataufbau. Über kleine, vorgelagerte Gratzacken zur wildzerrissenen Zackenkrone (auf dem zweiten , überhängenden Zacken Steinmann mit Karte). Nach schmaler Scharte auf drei massive Gratspitzen und nach abermaliger scharte über kleinere Zacken auf die Freiwandspitze (3034m). Nun leicht absteigend in die nächste Einsenkung. Aus ihr an einem senkrechten Eckpfeiler schwierig empor und über mehrere Türme in genussreichem Klettern über den prächtigen Fels des grünen Schiefergesteins an den kurzen Wandaufbau des Freiwandkopfes (2855 m) und durch ihn zum Gipfel (Steinmann mit Karte). Auf leichten Platten rasch in die nächste Scharte und ebenso leicht auf die letzte Erhebung. Über Bratschen in die tiefste Einsenkung des Kammes und an einen, in das Naßfeld überhängenden Turm vorbei, auf das Freiwandeck (beil. 2500m). Von hier über Geröll und Schrofen in 25 Minuten zum Franz-Josef-Haus.
Genußreiche Bergfahrt mit herrlichem Rundblick auf die Bergriesen des Glocknerstockes.
Kletterzeit: 4-5 Stunden
Quelle: Jahresbericht der Sektion Reichenstein 1921, Seite 24
Datum erste Besteigung:
26.07.1921
Gipfel:
Fuscherkarkopf Hauptgipfel
Erste(r) Besteiger(in):
Melecki Emil
Sporrer Ernst Ing.