Südwestwandband Oberstes

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Routen Details:
Erstbegehung und zugleich 1. Damenbegehung

Dachsteingruppe
Großer Koppenkarstein, 2865 m. 1. Begehung des obersten Schichtbandes der Südwestwand durch Hubert Peterka, Josefine Geischberg, Sepp Frank, Hedi Keinzel und Erich Spindlböck am 4. Oktober 1964.
Allgemeines: In natürlicher Schichtung und als Fortsetzung des „Peterkabandes" der Kleinen-Koppenkarstein-Südwand zieht, nach der Steilstufe, die zum Westgrat (nach dem „Fensterl") aufsteigt, ein breites, schuttbedecktes Band, parallel zum Westgrat verlaufend, von links nach rechts durch die oberste Südwestwand hinan. Es wird im höchsten Auslauf vom Südwestwandweg (H. Pfannl, E. Gams und A. v. Radio-Radiis, 1897) erreicht und zum nahen Gipfelausstieg benützt.
Einzelheiten: Nach Begehung des gesamten „Peterkabandes" und nach Überqueren der gelben Schlucht, die vom „Fensterl" abfällt, scharf nach rechts zur begrenzenden Steilwand (Steinmann). Fünf Meter hinter ihm gerade über sehr guten, griffigen Fels zehn Meter empor (leichter als der Anschein erweckt), dann entscheidend nach rechts um eine Ecke und gerade ansteigend einfach zum Bandbeginn. Die Felsschichtung (hoch über dem Schrofenkessel der Südwestwand und nahe dem Westgrat) wird schräg rechts aufwärts verfolgt. Nach dem Bandende einfach zum nahen Gipfel.
Keine wesentlichen Schwierigkeiten (II-); Kletterzeit ½ Stunde ab „Fensterl"; sehr günstige Kombination, um vom „Peterkaband" direkt (ohne Westgrat) den Gipfel zu erreichen.
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1967, September/Oktober, Folge 1355, Seite 109



Datum erste Besteigung:
04.10.1964
Gipfel:
Koppenkarstein Großer
Erste(r) Besteiger(in):
Frank S.
Geischberg Josefine
Keinzel Hedi
Peterka Hubert
Spindelböck E.
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