Brunold Wilfried
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Biografie:
Wilfried Brunold "Wiffi", Bludens (Vorarlberg)
Kletterpartner von Toni Hiebeler
Mitglied der Bergrettung Bludens
Am 18. März 1950 führten Toni Hiebeler und Wilfried Brunold. beide AV-Jungmannschaft Bludenz, die erste Winterbesteigung der Drusenfluh (2829 m) über die Südwand durch, und zwar auf der Dichtlführe über den Südwandpfeiler. Anmarsch mit Schneereifen zum Drusentor. dann ohne Reifen auf tragfähigem Firn entlang einer alten Skispur zum Einstieg (2 1/2 St.). Die Kamine, besonders der obere Westkamin, waren vereist. Trotzdem gelang der Durchstieg in 3 1/2 Stunden, eine hervorragende Leistung. Abstieg: Abfahren (sitzend) durch die Blodigrinne in 15 Minuten ins Öfental hinab. Die ganze Bergfahrt wurde mit Profilgummisohlen gestiegen.
Quelle: Berge und Heimat 1950, Heft 05, Seite 175
1950 Beg.Schüsselkarspitze-Südwand-Südverschneidung „Auckenthaler-Riß“ (Einstiegsvariante zur Spindlerführe),VI-,2553m, (Wetterstein)
1950 1.Beg.Mittlerer Drusenturm-Direkte Ostwand "Hiebeler-Brunold",VI-,200 HM,2830m, (Rätikon)
1950 1.Winterbeg.Drusenfluh-Hauptgipfel-Südwand-Südpfeiler,IV,2830m, (Rätikon)
1951 1.Beg.Große Sulzfluh-Unmittelbare Südwestwand "Brunold-Hiebeler",V/A0,2818m, (Rätikon)
Gerd Schauer, Isny im Allgäu.