Nordwestwand - "Variante im oberer Wandbereich"
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Routen Details:
Hochtor (2365 m) Nordwand (Pfannlweg) mit neuer Wegänderung, durch Ing. Erwin und Artur Hein und Karl
Schreiner (Graz), am 23. Juli 1923.
Von den kleinen Nischen auf das erwähnte Band. Dann aber nicht empor, sondern aus dem Bande, das sich im Bogen durch die Riesenplatte zieht, mehrmals ansteigend, nach rechts weiter. Zuletzt schwierig um eine Kante, hinter der eine Rinne etwa 10 m sehr schwierig aus die Fortsetzung des Bandes emporführt. Auf diesem wieder nach rechts fort bis ganz an die rechte Begrenzungwand. (Bis hieher ungemein ausgesetzt.)
In der erreichten Steilrinne empor. Durch einen Kamin mit lockeren Blöcken zu einer Höhle und rechts von ihr über die Wand aufwärts. (Schwierigste Stelle.) Ein Band führt nach links in die leicht begehbaren Platten, die zu einem Sattel emporziehen. Von hier entweder nach links in die Gipfelschlucht oder nach rechts in der steilen Plattenwand gegen den Gipfel. — Schwieriger, aber noch eindrucksvoller als der Hauptweg! (Die mühsame und oft nasse
Gipfelschlucht kann ganz vermieden werden.)
Quelle: Der Bersgteiger 1924, Seite 266
Erste Winterbegehung durch S. Larch und W. Walther am 29.1.1955
Datum erste Besteigung:
23.07.1923
Erste(r) Winter-Besteiger(in):
29.01.1955
Gipfel:
Hochtor - Südwest (Haupt) gipfel
Erste(r) Besteiger(in):
Hein Artur
Hein Erwin
Schreiner Karl
Erste(r) Winter-Besteiger(in)
Larch Sepp
Walther W.