Ostgipfel - Direkte Gipfelwand

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Routen Details:
Am normalen Südspornweg bis zur glatten aufsteilenden Gipfelwand. Etwa 10 m auf gratartiger Rippe hoch (guter Stand, die Haken 10 m links oben stammen von einem erfolglosen Versuch). Noch 3 m empor, dann Spreizschritt nach rechts auf vorspringende Kante und schräg rechts hoch zu einem waagrecht nach rechts in die glatte Wand hinausziehenden, teilweise unterbrochenen Band. Über dieses - teilweise besonders schwierig - in eine kleine Nische und durch den hier ansetzenden überhängenden Riß (zwei Haken) 5 m zu einem kleinen Absatz empor. Weiter 5 m waagrecht nach rechts zu kleinem Stand (guter Hakenriß) am unteren Rand einer großen, geneigten Platte. Über ein die Platte durchziehendes Band eine Seillänge halblinks zu einer Nische (Steinmann, Buch; rechts großer Sicherungsblock). Links der Nische 40 m über steile, aber feste, gutgriffige Platten in herrlicher Kletterei gerade empor zum Gipfel.
Besonders schwierig, untere Grenze.
Erste Begehung am 3. Oktober 1964 durch Ignaz Gruber und Ing. Rudolf Reidinger.
Zeit der Erstbegeher 4 Stunden (1 1/2 bis Gipfelwand, 2 1/2 Gipfel­wand). Dieser direkte Südspornanstieg ist die idealste Führe in den Südabstürzen des Höllkamp-Ostgipfels.
Quelle: Der Bergsteiger 1964/65, Heft 05 Feber 1965, Seite 384-385
Datum erste Besteigung:
03.10.1964
Gipfel:
Höllkamp
Erste(r) Besteiger(in):
Gruber Ignaz
Reidinger Rudolf