Nordwand - Östliche
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Routen Details:
Vom östlichen Teil der Ringkarwand zieht, oben fast rechtwinkelig beginnend, ein breiter Felssporn gegen den Abbruch zum unteren Ring hinab (und geht dann in die Wände des Severinkogels über). Der Durchstieg beginnt im innersten Winkel und führt über leichte Schrofen auf einen Geröllabsatz. Weiter durch die oberhalb befindliche steile Wandzone, die links von einem türmereichen Grat (zu dem vom Geröllabsatz ein begrünter Schrofenhang hoch hinaufzieht) und rechts von einem Felsturm, der durch eine tiefe, enge Scharte von der Wand getrennt ist, begrenzt wird. Im anschließenden oberen Wandteil, nur mehr schwach geneigt, hält sich der Weg rechts, um über einen Grat die Hochfläche zu erreichen.
Einstieg im Winkel, wo der Felssporn von der Wand abbiegt (Punkt 1589 m der Spezialkarte). 80 m schwach links haltend über Schrofen in den Geröllkessel hinauf. Ungefähr in der Mitte der erwähnten Wandzone (Steinmann) über eine senkrechte Wandstelle (Haken), dann links über Blöcke und wieder gerade hoch zu Stand (kleines Felsloch). Die nächste Seillänge führt zuerst über eine Platte nach links in eine Rinne und durch diese zu einer Plattform empor (guter Stand). Weiter durch eine kaminartige Verschneidung: zuerst links in den Platten halten, dann über lockere Blöcke nach rechts heraus zu Stand. Weiter eine Seillänge gerade hoch zu einer Schuttrinne (die später zu einem tiefen Kamin wird, der in die enge Scharte des eingangs erwähnten Felsturmes hinaufzieht). Die Schuttrinne wird 10m verfolgt und dann nach links in eine von einer losgesprengten Felsplatte gebildeten Scharte angestiegen. Von hier zuerst gerade, dann schwach rechts haltend 1 Seillänge über steilen, aber gutgriffigen Fels hoch. Nun über weniger geneigten Fels 2 Seillängen schwach links empor in den oberen Wandteil (Steinmann, 1840 m). Zuerst rechts haltend in eine Schuttrinne und 2 Seillängen durch diese zu einem Aufschwung. Nach rechts über ein breites Schrofenband, das aber nicht bis zu einer Ecke verfolgt wird, sondern vorher über eine kurze, senkrechte Wand (Haken) verlassen wird. Nun auf einem schmalen Band nach rechts an die Kante und um eine Ecke zu einem Plätzchen (1 Seillänge vom Schrofenband, Steinmann, Buch, 1930 m). Von hier noch 2 m nach rechts, dann schwach links empor (brüchig) in eine Gratscharte. Über leichte Schrofen weiter auf die Hochfläche (1970 m).
Sehr schwierig, untere Grenze.
Erste Begehung
am 30 September 1962 durch Alfred Eber und Ing. Rudolf Reidinger. Zeitdauer 4 1/2 Stunden.
Wandhöhe 380 m.
Quelle: Der Bergsteiger 1962/63, Heft 04 Jänner 1963, Seite 257
Datum erste Besteigung:
30.09.1962
Gipfel:
Ringkarwand
Erste(r) Besteiger(in):
Eber Alfred
Reidinger Rudolf