Ostgipfel - Südwandrinne
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Routen Details:
Im östlichen Teil der Südwand zieht — in einer Scharte (etwa 1600 m) der Ostkante beginnend eine plattige Rinne gegen die Schrofenstufe (zwischen oberen und unteren Ring) hinunter. Im unteren Teil ist orographisch links der Rinne ein auffallender, schluchtartiger Kamin eingeschnitten (die rechte Begrenzung des Kamins bildet eine glatte, teilweise überhängende Wand).
Man verläßt das Jagdsteiglein durch die Ringe dort (1330 m), wo es sich im oberen Teil des Abbruches zum unteren Ring scharf links zu Schrofen (wo einige alte Eisenstifte angebracht sind) wendet, und steigt einige Meter nach rechts in eine Geröllrinne ab. Über diese rechts haltend zu den Felsen und über ein Schrofenband und Schutt nach rechts ansteigend zum Beginn des schluchtartigen Kamins (1380 m) 4 Seillängen durch die Kaminrinne oder knapp links davon hinauf unter einen überhängenden Felsriegel. Quergang nach links und 2 Seillängen rechts einer glatten Plattenrinne empor. Nun 1 Seillänge nach links ansteigend zu einem Absatz in der glatten Plattenrinne. 1 Seillänge in dieser aufwärts in einen Geröllkessel. Von diesem (Steinmann) etwas rechts haltend in eine Gratscharte der Höllkamp-Ostkante (2 1/2 Seillängen, etwa 1600 m, schöner Blick auf den Großen Heuschober).
Schwierig: Zeit der Erstbegeher 2 Stunden
Erste Begehung am 6. Oktober 1962 durch Ing. Rudolf Reidinger und Norbert Koller.
Der Fels ist durchwegs gut und bildet daher dieser Anstieg einen empfehlenswerten Zugang zur eigentlichen Höllkamp-Ostkante, da deren unterer Wandteil ungemein brüchig ist. (Von der Gratscharte zum Ostgipfel etwa 4 Stunden, III bis IV; eine Seillänge nach der Gratscharte ein steiler, brüchiger Kamin - schwerste Stelle IV -, dann noch etwa 15 Seillängen teilweise an der gratartigen Kante oder knapp links davon - nur am letzten Aufschwung teilweise rechts - haltend zum Ostgipfel. Gesamte Wandhöhe rund 600 m.)
Quelle: Der Bergsteiger 1962/63, Heft 04 Jänner 1963, Seite 256-257
Datum erste Besteigung:
06.09.1962
Gipfel:
Höllkamp
Erste(r) Besteiger(in):
Koller Norbert
Reidinger Rudolf