Südostgrat

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Routen Details:
Erstbegehung im Abstieg
Hohe Achsel (3140 m). O.-Grat (Abstieg.)
Von der Spitze der Hohen Achsel sich möglichst an der Südkante des Hänge-Gletschers haltend und nach Osten absteigend, zum Ostgrat, der zum Unterschied vom N.O.-Grat gutes, blockiges, herrliches Klettergestein ausweist. Nun längs der Gratkante bis zum P. 2940. Der hier von Süden aufsteigende Abbruch, von dem man wohl überall auf den Achselboden absteigen kann, dürfte an der Gratkante schwierig sein, ist aber sicher an der Nordkante zu umgehen. Jedenfalls wurde von den Untenstehenden von diesem P. 2940 aus die Nordflanke im Abstieg zur Schneerinne zwischen O.- und N.O.-Grat durchklettert und zu dem untersten Grassattel des N.O.-Grates traversiert und so die Badner Hütte erreicht. Die vollständige Begehung des O.-Grates dürfte als Abschlußtur im Hüttengebiet (Badnerhütte—Hohe Achsel—O.-Grat—Zedlacher Alm) sehr in Betracht kommen und ist als außerordentlich lohnend anzusehen. Geologisch.interessant ist die scharfe Grenze, die die Schneerinne zwischen den zwei, in Farbe und Gesteinsart so verschiedenen Graten bildet. Obige Tur erstmalig am 4. August 1912 von Fritz Malcher und Arch. Robert Kahl.
Quelle: Mitteilungen des DÖAV 1926, Seite 43
Datum erste Besteigung:
04.08.1912
Gipfel:
Achsel Hohe
Erste(r) Besteiger(in):
Kahl Robert (Architekt-Wien)
Malcher Franz
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