Südostgrat

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Routen Details:
Kreuzwand etwa 2100m. Erster Aufstieg über den Südostgrat: Adolf Deye (allein) am 22. Juni 1913.
Der Einstieg erfolgte am Eingang ins Nördliche Dammkar an der westlichen Seite des Grates. Durch eine Schrofenrinne zur ersten Gratscharte, hinter dem ersten noch in der Latschenzone befindlichen Kopf. der folgende Grataufschwung wird zunächst der Ostseite umgangen: an der Scharet auf Gemswechseln nach rechts, dann über steile Schrofen und Wandstufen im allgemeinen gerade empor, zuletzt auf einem unterbrochenen Felsband nach links zum Grat zurück. der nächste Turm (von unten kenntlich durch einen feinen Riß), wird ebenfalls rechts umgangen. Im östlichen Gehänge aufwärts steigend erreicht man bald einen etwa 20 Meter hohen Kamin (von hier ab Kletterschuhe). Der Kamin und die folgende Wandstufe leiten weiter zum Grat, der von nun ab fast durchwegs eingehalten wird. Zunächst folgen kurz aufeinander zwei senkrechte Wandeln, je etwa 5 Meter hoch. Nach längerer Zeit erreicht man einmal eine waagrechte Gratstelle, hinter welcher sich der auffallende Aufschwung erhebt: Durch einen Riß (in dessen Mitte ein langer Plattenklotz) spreizend 10 Meter empor, dann schwierig nach links zu einem Latschenstrunk in der Dammkarseite und zur Spitze des Turmes. es folgen eine Reihe von Türmen, durchwegs mit schweren Kletterstellen. Vor dem Gipfel senkt sich der Grat nochmals zu einer tiefen Scharte. der darauffolgende Aufschwung ist durch zwei aufeinanderliegende, glatte Plattentafeln gekennzeichnet, die man sehr schwierig erklettert. Über eine ziemlich glatte Platte gelangt man dann in kurzem zum Gipfel. – Lange und schöne Felstour; sehr schwierig.
Quelle: 18. Jahresbericht der Alpenvereinssektion Bayerland, Vereinsjahr 1913, Seite 103-104;

Datum erste Besteigung:
22.06.1913
Gipfel:
Kreuzwand
Erste(r) Besteiger(in):
Deye Adolf
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