von Süden

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Routen Details:
Nördlichste Schlickerzinne (zirka 2520m). (Neuer Anstieg von Süden.) Am 24. Juli 1902
Schlickeralpe ab 6 U. 30. Die nördlichste Erhebung des Sclickerzinnenmassivs fällt gegen Süden in die Malgrube mit einer Steilwand nieder, welche in ihrer ganzen Ausdehnung von einem schluchtartigen Kamin durchzogen wird. Durch das genannte Kar an den Fuß der Wand (9 U. 45 bis 10 U.). Über ein Rasen­ band wurde der Kamin wenige Schritte oberhalb seines Ansatzes betreten. Teils in ihm selbst, teils an seiner orographisch rechten Begrenzungswand empor. Wo er durch einen vorspringenden Turm in zwei Aste geteilt wird, Traversieren in den orographisch rechten Ast vermittelst eines unangenehmen Querganges. Über anstrengende Absätze auf leichtes Terrain unterhalb des Gipfels und auf denselben (11 U. 45). Der Abstieg wurde über die Hochtennspitze zur Kematneralpe genommen.
Fritz Ungethüm, Ekkehard Beyrer, Wien.
Quelle: Österreichische Alpenzeitung 1903, Folge 635, Seite 126-127
Datum erste Besteigung:
24.07.1902
Gipfel:
Schlicker Zinne - Nördlichste Zinne
Erste(r) Besteiger(in):
Beyrer Ekkehard
Ungethüm Fritz