Rebitsch Matthias

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Biografie:
Hias Rebitsch, Expeditionsleiter der Deutsch-Österreichischen Himalaya-Karakorum Expedition 1954, 42 Jahre alt und sehr kamerascheu, hat in den Alpen schwierigste Fels- und Eisfahrten –darunter zahlreiche Erstebegehungen –ausgeführt. Als Teilnehmer der deutschen Nanga-Parbat-Expedition von 1938 kam er bei schlechten Wetter- und Schneeverhältnissen bis knapp unter den Silbersattel. Weitere außeralpine Erfahrungen erwarb er sich in den Pyrenäen, in Lappland und als bergsteigerischer Leiter einer Kundfahrt in die Kordilleren von Südperu, wo ihm die Erstbesteigung von drei Sechstausendern gelang.
Quelle: DAV Mitteilungen 1954, Heft 5, Seite 69

Hias Rebitsch auf dem Ojos de Salados. Hias Rebitsch erstieg am 2. Februar den Ojos de Salados in der argentinisch-chilenischen Grenzcordillere, der nach neueren Meldungen höher als der Aconcagua und damit der höchste Gipfel der Neuen Welt sein soll. Die Erstbesteigung gelang der polnischen Anden-Expedition 1937.
Quelle: DAV Mitteilungen 1956, Heft 3, Seite 40

Hias Rebitsch hat im vergangenen Jahr sein dritte Fahrt in die Berge Südamerikas unternommen. Seine Atacama-Expedition 1958 galt der weiteren Suche nach alten Kulturspuren auf den Hochgipfeln der bekannten Hochwüste Puna de Atacama im argentinisch-chilenischen Grenzgebiet. Seine Begleiter waren Guzzi Lantschner und der Innsbrucker Emo Henrich. Funde auf dem 6730 m hohen Llullayacu und auf weiteren Sechstausendern, die Erstbesteigung des rund 6100 m hohen Aracar (Henrich-Lantschner), des rund 6100 bis 6400 m hoher Ansofalla (Henrich-Lantschner mit argentinischen Freunden), des rund 5800 m hohen Tebenquincho (Rebitsch) und ein von Guzzi Lantschner gedrehter Farbfilm waren die Ergebnisse, die in der argentinischen Öffentlichkeit einen starken Widerhall fanden.
Quelle: Mitteilungen des ÖAV 1959, Heft 1/2, Seite 2

Mathias Rebitsch - Ehrenmitglied der "H.G. Bergland"
Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft sollte Dank und Anerkennung einem Manne abstatten, der an der Wiege der HG „Bergland" stand und für den gesamten Alpinismus Hervorragendes geleistet und als „Pionier des archäologischen Andinismus" der Wissenschaft neue Erkenntnisse gebracht hat, ebenso wie für den jederzeitigen rückhaltlosen Einsatz für die HG „Bergland" und die Forderung der Idee der sogenannten „Europäischen Seilschaft", die seit 1947 auf deren Fahne geschrieben steht Die markantesten Zeitabschnitte seiner bergsteigerischen Laufbahn umfassen Kletterfahrten mit höchstem Einsatz in der Freikletterei, seine berühmten Alleingänge, die Winterbegehungen extremster Kaiserführen, die Wiederholung von Weizenbachwegen im Berner Oberland, wie Versuche an der Eigerwand bis zu den großen Expeditionen zum Nanga Parbat, wobei er die höchste Stelle (unter dem Silbersattel) erreichte, 1949 war er in Lappland, 1952 als erster Österreicher nach dem II. Weltkrieg in den Anden Südamerikas. Dabei gelangen ihm u. a. die Erstersteigung von 5 Sechstausendern und 2 Fünftausendern. 1954 leitete er die „Deutsch-Österr. Karakorumexpedition" in die Baturagruppe. 1956 startete Rebitsch seine 1. Expedition in die Puna de Atacama, 1958/61 /65 folgten weitere.
Durch 454 Jahre leitete Rebitsch das Referat „Expeditionswesen" im VA des OeAV (bis 1969). Ehrenmitgliedschaften des Auslandes (CAI, Pakistan) unterstreichen die hohe Wertschätzung, die er genießt, woran sich nun jene der „Bergland" als erste österreichische anschloß. N. B.
Quelle: Mitteilungen des ÖAV 1970, Heft 9/10, Seite 192

Alpen Vereinsfunktionäre ausgezeichnet
Das Verdienstkreuz des Landes Tirol erhielten am 15. 8. 71 aus der Hand des Tiroler Landeshauptmannes. ÖR. Eduard Wallnöfer, unser Sachwalter für Expeditionswesen, Schuldirektor Siegfried Aeberli und sein Vorgänger im Verwaltungsausschuß, Hias Rebitsch.
Beide sind erprobte Expeditionsmänner und haben Tirols und damit Österreichs Namen verdienstvoll in die Erschließungsgeschichte der Weltberge eingetragen.
Wir gratulieren !
Quelle: Mitteilungen des ÖAV 1971, Heft 9/10, Seite 170

Hias Rebitsch — Professor
Der Herr Bundespräsident Dr. h. c. Jonas verlieh gem. Antrag des BM für Unterricht und Kunst, auf Grund des Gutachtens der philosophischen Fakultät der Universität Innsbruck, dem international angesehenen Tiroler Bergsteiger-Forscher Mathias Rebitsch in Würdigung seiner Verdienste um den österreichischen Alpinismus und das Expeditionswesen, den Titel „Professor".
„Hias" war in den Jahren vor und nach dem 2. Weltkrieg hervorragender Fels- und Eiskletterer extremster Richtung. Seine Erstersteigungen zählen auch heute noch zu den großzügigsten und schwierigsten Freiklettereien der nördl. Kalkalpen. Die Seilschaft Rebitsch/Vörg war die erste, der es (1937) gelang, sich beim tragischen Ringen um die Eiger-Nordwand im Wettersturz aus 2/3 Wandhöhe zurück zu retten. 1938 nahm er an der Deutschen Nanga Parbat-Expedition teil. Im Kriege stand er als Gebirgsjäger an der Eismeerfront. 1952 startete er eine erfolgreiche Kundfahrt in die Anden von Südperu. 1954 war er Gesamtleiter der Deutsch-Österreichischen Himalaya-Karakorum-Expedition mit alpinistisch-wissenschaftlicher Aufgabenstellung in das wilde Hochgebirgsland der Hunza. („Batura -Mauer" 7785 m). Der Ministerpräsident von Pakistan ehrte Rebitsch und seine Gefährten mit einer hohen Auszeichnung. Zwischen 1956 und 1965 unternahm er vier Entdeckungsfahrten mit europäischen und argentinischen Teilnehmern in das urwelthafte, mondähnliche Hochland von Atacama in den Grenzkordilleren von NW-Argentinien und Chile.
Bei seinem ersten Unternehmen vermochte er auf der Kraterschneide des ca. 6000 m hohen Cerro Gallan drei mit Schutt ausgefüllte Mauerringe freizulegen und daraus Weihegaben - u. a. silberne, in feinstgewobenen, bunten Ornat gehüllte Götterfigürchen - zu bergen. Diese Gipfelgemäuer dienten vor einem halben Jahrtausend dem sonnenanbetenden Inkavolk als Opferstätten. Die Ergebnisse dieser bergsteigerisch-archäologischen Atacama-Expeditionen fanden als unanfechtbar belegte Fakten ihren Niederschlag in den Annalen der Wissenschaft. Neben Vorträgen verfaßte Rebitsch hierzu u. a. ein Erlebnisbuch „Die silbernen Götter des Cerro Gallan".
Rebitsch war auch jahrelang ehrenamtlich im Verwaltungsausschuß des Alpenvereins als Sachwalter für das Expeditionswesen und Bergführerausbildung tätig. Er ist Ehrenmitglied des Club Alpino Italiano, des Pakistanischen Karakorum Klubs und der HG „Bergland" der S. Wien und Inhaber verschiedener Ehrenzeichen.
Biely
Quelle: Mitteilungen des ÖAV 1972, Heft 9/10, Seite 147

Mathias Rebitsch
Vita: * 11.8. 1911 in Brixlegg/Tirol
„Hias“, wie er von seinen Freunden und in Bergsteigerkreisen üblicherweise genannt wird, maturierte 1931 an der Bundesoberrealschule Innsbruck (Betragen „nicht entsprechend“, sonst „Auszeichnung“), begann an der Universität der Hauptstadt Tirols das Studium der Chemie sowie der Früh- und Vorgeschichte, das er allerdings mehrmals aus Kriegsgründen (Gebirgsjäger an der Eismeerküste) unterbrechen musste. Begann mit 16 Jahren mit dem Klettern. Bedeutender Forscher auf dem Gebiet der Archäologie (Anden).
Chronik: Aufgrund der Fülle seien bei den Felstouren lediglich Erstbegehungen aufgezählt, die Mathias Rebitsch neben bedeutenden Allein- und – Winterbegehungen oder niederen Wiederholungen gelangen: Rofangebirge: Rotspitz-Südwestkante (V+), Sagzahl-Nordostkante (V), Seekarl-Nordwand-Y-Ausstieg (V), alle 1931; Direkte-Rofanspitz-Nordostkante 1933; Sonderbarer-Turm-Westwand (Kalkkögel; V) 1934; Öfelekopf-Südpfeiler (V+) 1935; Direkte Riepenwand (VI), Hochgrubachspitze-Südwand (V+), Goldkappl-Südwand (VI) 1936; Eiger-Nordwand-Versuch (bricht durch ersten geglückten Rückzug trotz schweren Wettersturzes den Bann der „Todeswand“) 1937; Expedition zum Nanga Parbat (erreicht knapp Silbersattel, 7350 m, Wettersturz), erste Besteigung Chongra Peak (6500 m) 1938; Brunnenkogl-Nordwestkante 1939; Direkte Ostkante der Großen Ochsenwand (Kalkkögel; V) 1944; Grubenkarspitze-Nordpfeiler-Westwand (V+) 1945; Direkte Ostwand des Sagzahns (Rofangebirge; VI), Laliderspitze-Gerade-Nordwand (VI) 1946; Laliderer-Nordverschneidung (VI), Sagwand „Schräger Riß“ (VI), Rofanspitze-Nordwand (V+) 1948; Schwedisch-Lappland: Tuopagorni-Südostwand (V+) 1949; Pyrenäen-Aufenthalt, Fleischbankpfeiler (VI), Fleischbank-Ostwand (V+) 1950. 1951 Wirbelsäulenbruch (Schisturz), Knochenbrüche (Motorradunfall) – Ende der extremsten Kletterfahrten. 1952 Expedition nach Südperu/Solimana (6318 m). 1954 Leiter der „Deutsch-Österreichischen Himalaya-Karakorum-Expedition“, große wissenschaftliche Erfolge, Film preisgekrönt „Im Schatten des Karakorum“), Batura-Hauptgipfel (7785 m) wegen Wettersturz nicht erreicht. 1956 erste Expedition in die Puna de Atacama (Grenzkordilleren Nordwestargentinien/Chile), zweite Ersteigung des höhenumstrittenen Ozos del Salado im Alleingang (6885 m), Ausgrabung einer Opferstätte auf dem Gipfel des Cerro Gallan (ca. 6000 m). 1958 zweite Atacama-Expedition, Hüttenruinen am Cerro Llullayacu (bis 6700 m) sowie altindische Steinmale am Aracar (6080 m) und Antofalla (6100 m) gefunden; 1961 dritte Atacama-Expedition, Opferaltar-Nachweis auf 6700 m! Höhenweltrekord mit Haflingerpferden an der Ostflanke des Vulkans Lllullayacu (bis 5680 m), Keramik- und Holzfunde auf 5800 m. Rebitsch entwickelt eine Theorie, die später von Wissenschaftlern bestätigt wird, dass in diesen Höhen Sonnen-(Menschen-)opfer in eigenen Sonnenkultstätten dargebracht wurden und beweist damit, dass bereits Jahrhunderte bevor der Alpinismus erwachte, Indios als „Sonnenanbeter“ bis weit über 6000 m auf Atacama-Gipfel vorstießen. (Sein Buch „Die silbernen Götter von Cerro Gallan“ ist längst vergriffen.)
Trotz seines Alters noch am Berg aktiv – nicht nur ein Abenteurer, sondern auch ein Romantiker.
Quelle: Bergsteiger 1983, Heft 8, Seite 91-92

Rebitsch Mathias „Hias”, * Brixlegg im Inntal (Tirol),später Innsbruck, + Innsbruck
Schon sehr früh begann Mathias Rebitsch mit seinem Bruder Franz im heimatlichen Alpbachtal seine Laufbahn als Kletterer und Bergsteiger. Seine ersten Neufahrten im führte er auch mit seinem Bruder 1931 im Rofan durch. Es folgten Wiederholungen schwieriger Touren. In Tiroler Bergsteigerkreisen wurde man auf ihn aufmerksam,als der Neuling 1932 mit seinem Bruder Franz den Fiechtl’schen Y-Riss an der Seekarlspitze wiederholte und einen neuen Ausstieg eröffnete. Rebitsch galt als Phänomen im Fels und Eis. Ab Mitte der dreißiger Jahre gelangen ihm ca.30 bedeutende Erstbegehungen in den Alpen,darunter einige Allein-und Winterbegehungen.1949 war er in Lappland,1950 in den Pyrennäen.1951 beendete nach schweren Unfällen Rebitsch das extreme Klettern. 1957 erschien sein Buch „Die silbernen Götter des Cerro Gallan“ über seine ersten Forschungen in den Anden.
Seine Verdienste um den österreichischen Alpinismus und das österreichische Expeditionswesen waren unumstritten,doch politisch war Rebitsch deutlich national eingestellt und engagierte sich entspechend. 1932 wurde er Mitglied der NSDAP und zugleich auch Mitglied bei der SA. Er pinselte Hakenkreuze an unzugänglichen Felswänden im Inntal. Im Lager Lechfeld bereitete er den Einmarsch der Nazis in die „Ostmark“ vor.
Die erste Klettertour von Rebitsch war die Überschreitung vom Rosskopf,III,(Rofangebirge).

1927 Beg.Olperer Nordgrat,3476m, (Zillertaler Alpen)
1927 Beg.Fußstein-Westgrats,3380m, (Zillertaler Alpen)
1927 Best.Hochfeiler,3510m, (Zillertaler Alpen)
1928 Beg.Marchreisenspitze-Nordwand,2620m, (Kalkkögel,Stubai)
1929 Beg.Kleiner Lafatscher-Nordwand,2635m, (Karwendel)
1929 Beg.Kleiner Lafatschers Nordostwand im Abstieg,2635m, (Karwendel)
1931 Beg.Rofanspitze-Ostwandkamin,2259m, (Rofangebirge)
1931 1.Beg.Seekarlspitze-Nordwand „Nieberl/Klammer-Weg-direkte Weiterführung“,V,2261m,
(Rofangebirge)
1931 1.Beg.Seekarlspitze-Nordwand „Rebitschweg“,2261m, (Rofangebirge)
1931 1.Beg.Sagzahn-Nordostkante,2228m, (Rofangebirge)
1931 1.Beg.Rotspitze-Südostkante „Rebitschweg“,VI-,2067m, (Dalfazer Kamm,Rofangebirge)
1932 Beg.Totenkirchl-Direkte-Westwand „Dülferführe“,V+/A1,450 HM,2193m, (Wilder Kaiser)
1932 Beg.Fleischbank-Südostwand „Wießner-Rossi“,V+,270 HM,2187m, (Wilder Kaiser)
1932 Beg.Schüsselkarspitze-Südwand „Fiechtl-Herzog“,V+/A0,2538m, (Wettersteingebirge)
1932 2.Beg.Roßkopf-Nordostgipfel-Nordwand „Schmidweg“,VI-/A2,2246m, (Rofan)
1932 2.Beg.Laliderer-Direkte Nordwand „Schmid-Krebs-Führe“,VI-,900 HM,2583m, (Karwendel)
1932 5.Beg.Seekarlspitze-Nordwand „Fiechtl-Ypsilonriß“ mit neuem Ausstieg,VI-/A1,400 HM,2261m,
(Rofangebirge)
1933 1.Beg.Rofanspitze-Direkte Nordostkante „Rebitschkante“,VI-,2067m, (Rofangebirge)
1933 3.Beg.(Alleinbeg.)Fleischbank-Christaturm-Südostwand „Dülferriss“,VI-,250 HM,2187m,
(Wilder Kaiser)
1934 Beg.Schüsselkarspitze-Südverschneidung,2538m, (Wetterstein)
1934 1.Beg.Sonderbarer Turm-Westwand,2300m, (Kalkkögel,Stubaier Alpen)
1934 Beg.Leuchsturm-Südwand,2275m, und Weiterweg über den Kopftörlgrat, (Wilder Kaiser)
1934 Alleinbeg.Fleischbank-Ostwand „Dülfer“,2187m, (Wilder Kaiser)
1934 3.Beg.(Alleinbeg.) „Dülferriß“ zwischen Christaturm und Fleischbank, (Wilder Kaiser)
1934 Beg.Leuchsturm-Südwand „Alte Südwand“, V+,2275m, (Wilder Kaiser)
1934 2.Beg.Leuchsturm-Südwand „Dreierweg“,2275m, (Wilder Kaiser)
1934 Beg.Predigtstuhl-Mittelgipfel-Westwand „Haslacher/Behringer“u.Westverschneidung,
(Wilder Kaiser)
1934 Beg.Fleischbank-Ostwand „Aschenbrenner-Lucke“,2187m, (Wilder Kaiser)
1934 Beg.Direkte Christaturm-Ostwand „Schmitt/Mitterer“, (Wilder kaiser)
1934 Beg.Piccolo Mangart „Comicipfeiler“, (Julischen Alpen)
1934 1.Winterbeg.Predigtstuhl-Westverschneidung,2116m, (Wilder Kaiser)
1934 1.Winterbeg. Predigtstuhl Mittelgipfel-Westwand „ Haslacher/Beringer",2116m, (Wilder Kaiser)
1934 1.Beg.Friedrichsturm-Südkante,IV+, (Wilder Kaiser)
1934 1.Winterbeg.Schüsselkarspitze-Südverschneidung,2537m, (Wetterstein)
1935 1.Beg.Öfelekopf-Westgipfel-Südwestpfeiler,VI,470 HM,2469m, (Wetterstein)
1935 1.Winterbeg.Predigtstuhl Mittelgipfel-Westwand „Westverschneidung“,2116m, (Wilder Kaiser)
1936 1.Beg.Westliche-Hochgrubachspitze-Südwand „Alte Südwand“,VI+,200 HM,2277m, (Wilder K.)
1936 1.Beg.Kleinkaiser-Nordwestwand,2119m, (Wilder Kaiser)
1936 2.Alleinbeg.Fleischbank-Ostwand „Dülferriss“,VI-,250 HM,2187m, (Wilder Kaiser)
1936 1.Alleinbeg.Fleischbank-Südostwand „Wießner-Rossi“,V+,2187m,270 HM, (Wilder Kaiser)
1936 1.Beg.Riepenwand-Direkte Nordwestwand „Rebitsch/Loserth“,VI,ca.350 HM,2774m,
(Kalkkögel,Stubai)
1936 1.Beg.Goldkappl-Südwand „Rebitsch- Frenademetz-Führe“,VI+,400 HM,2793m,
(Tribulaungruppe,Kalkkögel,Stubai)
1936 1.Beg.Ackerlspitze Südostgrat „Rebitschfinger“,2331m, (Wilder Kaiser)
1936 5.Beg.u.1.Winterbeg.Lalidererspitze-Nordwand „Auckenthaler“,VI,900 HM,2583m, (Karwendel)
1936 Beg.Vers.Maukspitze-Westwand mit Ludwig Schmaderer, (Wilder Kaiser)
1937 1.Beg.Torsäule-Südostpfeiler „Rebitsch-Falschlunger“,VI-,550 HM,2450m, (Stubaier Alpen)
1937 1.Winterbeg.Bauernpredigtstuhl-Westwand,2119m, (Wilder Kaiser)
1937 1.Beg.Vers.Mauk-Westwand einschließlich „Woll-Woll-Kamin“,VI, (Wilder Kaiser)
1937 Beg.Fleischbank-Südostwand,Direkter Christaturm-Ostwand „Schmitt-Führe“,
Fleischbank „Dülferrisse“,Alleinbeg.Christaturm-Südostkante an einem Tag, (Wilder Kaiser)
1937 3.Beg.Großes Fiescherhorn-Nordwand,1300 HM,4049m, (Berner Alpen)
1937 Beg.Versuch Eiger-Nordwand bis drittes Schneefeld, (Berner Alpen)
1938 1.Winterbeg.Fleischbank-Südostwand „Wießner-Rossi“,V+,270 HM,2187m, (Wilder Kaiser)
1938 1.Winterbeg.Vordere Karlspitze-Ostwand,2261m, (Wilder Kaiser)
1938 Teilnehmer Nanga Parbat Expedition,Aufstieg bis Silbersattel,7300m, (Karakorum,Pakistan)
1938 Best.Südlichen Chongra Peak. 6448 m, (Karakorum,Pakistan)
1939 1.Beg.Vorderer Brunnenkogel-Nordwestkante „Brunnenkogelkante“,V+,600 HM,3304m,
(Stubaier Alpen)
1939 Beg.Aiguille Noire de Peuterey-Südgrat,3772m, (Montblancgebiet)
1943 1.Beg.Große Ochsenwand-Gerade Nordostkante,VI-,400 HM,2703m, (Kalkkögel,Stubaier Alpen)
1944 1.Beg.Große Ochsenwand-Direkte Ostkante,2703m, (Kalkkögel,Stubaier Alpen)
1945 1.Beg.Grubenkarspitze-Nordwestwand-Nordpfeiler „Rebitsch“,VI-,2663m, (Karwendel)
1946 1.Beg.Sagzahn-Direkte Ostwand „Rebitsch-Führe“,VI,2228m, (Rofan)
1946 1.Beg.Lalidererspitze-Direkte Nordwand „Rebitsch-Spiegl“,VI/A2,750 HM,2583m, (Karwendel)
1946 1.Beg.Fleischbank-Ostwand „Rebitsch-Spiegl“,VI-/A0,290 HM,2187m, (Wilder Kaiser)
1946 1.Beg.Fleischbank-Nordpfeiler-Südostkante „Rebitsch“,VI+,2187m, (Wilder Kaiser)
1947 1.Beg.Lalidererspitze-Nordwand-Nordverschneidung „Rebitsch-Lorenz“,VI+/A0,800HM,2583m,
(Karwendel)
1947 1.Beg.Sagwandspitze-Nordostwand „Schiefer Riß“,VI,800 HM,3227m, (Zillertaler Alpen)
1948 1.Beg.Rofanspitze-Westgipfel-Ostwand-Ostriss „Spieglriß“,2259m, (Rofangebirge)
1948 1.Beg.Rofanspitze-Nordwand,2067m, (Rofangebirge)
1948 2.Beg.Grands-Charmoz-Nordwand gerader Ausstieg,3444m, (Montblancgebiet)
1950 1.Beg.Fleischbankpfeiler „Rebitschrisse“,VI/A0,255 HM,1749m, (Wilder Kaiser)
1951 Erschließung Gratlspitz,1899m, (Alpachtal,Kitzbüheler Alpen)
1952 1.Best.Solimana,6318m, (Cordillera Vilcanota,Peru)
1952 1.Beg.Coropuna Norte,6450m, (Cordillera Vilcanota,Peru)
1952 1.Beg.Ausangate Sur,6180m, (Cordillera Vilcanota,Peru)
1954 Leiter und Teilnehmer Deutsch-Österreichischen Batura-Karakorum-Expedition, (Pakistan)
1956 2.Alleinbest.Los Ojos del Salado,6885m, (Puna de Atacama,Anden,Argentinen/Chile)
1956 Best.Cerro Gallan,ca.6000m, (Puna de Atacama,Anden,Argentinen/Chile)
1958 Best.Cerro Llullayacu,6730m, (Puna de Atacama,Anden,Argentinen/Chile)
1961 Best.Cerro Llullayacu,6730m, (Puna de Atacama,Anden,Argentinen/Chile)
1962 1.Beg.Rofanspitze-Hauptgipfel-Ostwand „Ostwandriß“,2259m, (Rofangebirge)
1965 Teilnehmer vierte Atacama-Expedition, (Anden,Argentinien/Chile)
1.Beg.Kopftörlgrat-Dritter Turm-Direkte Südwand,IV+,250 HM,2226m, (Wilder Kaiser)

Gerd Schauer, Isny im Allgäu


Geboren am:
11.08.1911
Gestorben am:
11.03.1990
application/pdf Rebitsch Hias - BST 1972-8, Seite 502.pdf
application/pdf Hias_Rebitsch_zum_75._Geburtstag_-_BST_1986-10.pdf

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