Klier Heinrich

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Biografie:
Quelle: Der Bergkamerad 1953/54, Seite 377 f

Seit nahezu zwei Generationen ist der Name Klier in Alpinistenkreisen ein Begriff für extreme Touren, Neurouten, Expeditionsbergfahrten, Skialpinismus; alpine Führer-werke; Bergromane und Bergge-dichte. Dr. Heinrich Klier (56), Seilbahnunternehmer und vielseitiger Geschäftsmann, geht auch heute noch Sechserrouten; gerne wiederholt er »Traumtouren« von früher, zum Beispiel 1980/81 den Direkten-Lafatscher-Pfeiler, die Lalidererwand-Nordwand (Schmid-Krebs) und den von ihm vor 35 Jahren erstbegangenen direkten Riß am Freiungzahn. Bis vor einigen Jahren war er stets der Seilerste; nun aber geht er als zweiter mit seinem idealen Seilgefährten, seinem Sohn Walter (27). Walter Klier studiert Deutsch und Englisch an der Innsbrucker Universität und arbeitet nebenbei an den »Klier-Führern« des Karwendelgebirges, der Zillertaler, Ötztaler und Stubaier Alpen. Seine liebsten Touren sind selten begangene Routen, die nur wenige kennen. Das „neue“ Freiklettern ist eine Entwicklung, die von der Seilschaft Klier in großen Wänden umgesetzt wird: Ehrensache, daß man seit jeher auch die schwierigsten Routen unter sparsamster Verwendung künstlicher Hilfsmittel bewältigt hat
Quelle: Der Bergsteiger 1982, Heft 5, Seite 64



Erste Route-Begehung


Erste Route-WinterBegehung